CSH Inside

Berichte aus dem Schulalltag der CSH ...

CSH erhält das BoriS-Berufswahl-SIEGEL Baden-Württemberg

Auszeichnung für herausragende Leistungen bei der Beruflichen Orientierung

Am Donnerstag, den 14. Juli 2022 wurde für uns als CSH ein "kleiner" Traum wahr. Endlich durften wir die Auszeichnung des BoriS-Berufswahl-SIEGELs persönlich in Empfang nehmen. Zusammen mit der Schulleitung (Herrn Hautzinger), Vertreterin des Schulträgers (Frau Ratzel), den beiden BO-Beauftragten (Frau Hemmel - Gymnasium und Frau Lepp - Realschule) sowie mit zwei Müttern der Elternschaft (Frau Götting und Frau Hautzinger) ging es zur Verleihung nach Baden-Baden - ins Palais Biron. Als CSH durften wir dort als einzige Schule gleich zwei Ehrenplaketten in Empfang nehmen, da beide Schularten der CSH (Gymnasium und Realschule) gesondert geehrt wurden.

Mit dem Projekt BoriS- Berufswahl-SIEGEL Baden-Württemberg wird die beispielhafte und erfolgreiche Zusammenarbeit beim Übergang Schule-Beruf gewürdigt. In der Region Karlsruhe gehören in diesem Jahr 12 Schulen zu den Preisträgern. Vier Schulen haben die Erstzertifizierung erlangt und eine davon sind wir als CSH, die es als noch sehr junge Schule (weiterführende Schulen seit 2014 und 2016) mit den Schularten Gymnasium und Realschule geschafft hat, im ersten Anlauf für beide Schularten das Siegel zu erlangen. 

Für uns als CSH steht neben vielen internen Projekten / Beratungen / Berufsinfotagen auch der besondere und vielfältige Austausch zwischen Schule und Wirtschaft im Vordergrund. 

Während der Preisverleihung im Palais in Baden-Baden betonte Herr Grenke (Präsident der IHK Karlsruhe): "Die 12 Schulen, die mit dem BoriS-Berufswahl-SIEGEL ausgezeichnet werden, haben bewiesen, dass sie die schulische Theorie mit der Praxis des Berufsalltags verbinden und ihre Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung umfassend unterstützen." 

Wir als Christliche Schule Hardt sind sehr stolz darauf, dass wir als noch junge und kleine Schule diese Auszeichnung erhalten haben und werden weiter an einer individuellen, schülerorientierten und vielfältigen Berufsorientierung arbeiten.

„Mächtig thront Er, unser Gott“ - die Message zum CSH-Realschulabschluss 2022

Umrahmt von den Klängen des Raps „Message für die Kids im Block: Mächtig thront Er, unser Gott“ zogen die Schülerinnen und Schüler der R10 in den festlich dekorierten Veranstaltungsraum in der FeG Hochstetten ein. Damit begann die Abschlusszeremonie unseres 3. Abschlussjahrgangs, bei der neben den CSH-Lehrkräften erstmalig auch zahlreiche Familienangehörige der Absolventinnen und Absolventen teilnehmen konnten. In den vergangenen Jahren hatten dies die strengen Corona-Einschränkungen nicht erlaubt. Vielleicht war diese festliche Abschlussfeier daher eine kleine Entschädigung für die Corona-Erschwernisse, von denen auch die diesjährige R10 betroffen war.

Nach der Begrüßung und einem augenzwinkernden Rückblick auf den Abschlussstreich am vorigen Schultag gab Schulleiter Ulli Hautzinger der Abschlussklasse eine grundlegende und unveränderliche Message mit auf den Weg: „Jesus Christus ist gestern, heute und in Ewigkeit derselbe. Er überdauert alle Megatrends.“ Auf drei der zwölf aktuellen Megatrends, u.a. dem der Globalisierung, war er zuvor genauer eingegangen.

Die Zeugnisübergabe mit persönlichen Segenswünschen für jeden einzelnen Schüler wurde durch ein Segenslied der CSH-Mitarbeiter eingeleitet. Danach folgte die Ansprache von Bürgermeister Michael Möslang. Er gab den Absolventinnen und Absolventen den Rat, ein Ziel ins Auge zu fassen und dieses beharrlich zu verfolgen, auch dann, wenn es zwischenzeitlich und temporär an Attraktivität verlieren sollte. Damit meinte er entweder einen weiteren Schulabschluss, eine Ausbildung oder ein Freiwilligenjahr. Er erinnerte, dass der Geist Gottes beim Finden des Ziels eine gute Hilfe ist. Dabei nahm er Bezug zu einer Zeile aus dem zuvor vorgetragenen Segenslied: „Gott segne dich, behüte dich, erfülle dich mit Geist und Licht.“

Cedric Michalske, der Vertreter der Schüler, bedankte sich im Anschluss bei allen Lehrerinnen und Lehrern, die die Klasse durch Höhen und Tiefen erfolgreich zum Abschluss geführt hatten. Einen besonderen Platz hatte in seiner Ansprache die gemeinsame Abschlussfahrt in den Euroapark, die ein wichtiger Beitrag zu einer spürbar guten Klassengemeinschaft war. Cedric bedauerte, dass er erst spät zu dieser Klasse dazugestoßen war – einer bunten Mischung aus Schülerinnen und Schülern, die teilweise bereits seit Klasse 1 bzw. 5 die CSH besucht hatten, dann aber durch Quereinsteiger mehr und mehr auf zuletzt 20 Schülerinnen und Schüler gewachsen war.

Den Abschluss des offiziellen Festakts bildete die CSH-Hymne „Unser Land“, bevor die Absolventinnen und Absolventen – wiederum begleitet durch Klänge des eingangs erwähnten Raps – den Festsaal verließen, um im inoffiziellen Teil mit ihren Lehrkräften auf ihren erfolgreichen Schulabschluss anzustoßen und mit ihren Familien am Festbuffet zu speisen.

Wir wünschen unserer R10 Gottes Segen auf ihrem weiteren Lebensweg!

„Du bist so so gut zu mir“ – CSH-Sommerfest 2022

Drei lange Jahre ist es her, das letzte CSH-Sommerfest. Dass die Christliche Schule Hardt seit damals gewaltig gewachsen ist, war beim diesjährigen Sommerfest auf dem CVJM-Plätzle in Linkenheim unübersehbar. Die Fahrzeuge stauten sich, die Parkplätze waren knapp. Die ersten Gäste versorgten sich schon mit kühlen Getränken, sommerlichen Salaten und Grillwurst oder Back-Camembert. Letztendlich hatten es dann auch alle anderen geschafft, so dass das offizielle Programm mit Beiträgen der Klassen beginnen konnte.

Den Auftakt bildete der Liedbeitrag „Gut zu mir“. Die Textzeile aus dem Chorus des Liedes brachte das Motto des Tages wunderbar zum Ausdruck, nämlich „Du bist so so gut zu mir“. Gemeint ist dabei Gott, um dessen Güte und Treue es in diesem Lied geht. Schulleiter Ulli Hautzinger bezeichnete dies als Gottes Bonbon (für „BonBon“, d.h. „Gut“ oder „Gutsel“) für uns.

Im Anschluss beeindruckten unterschiedliche Klassen mit choreographischen Einlagen – einzig unterbrochen durch spannende Auktionen unterschiedlicher Gemälde. Diese waren beim letzten großen gemeinsamen Fest, dem „Tag der offenen Weihnachtstür 2019“ entstanden, um traditionsgemäß beim nächsten Event meistbietend versteigert zu werden. Keiner hätte damals gedacht, dass dies sooo lange dauern würde.

Den Abschluss der Programmbeiträge bildete die CSH-Hymne „Unser Land“:

„Unser Land braucht neue Schulen, die auf Gott gegründet sind,
die mit Lehrern, Schülern, Eltern Licht verbreiten für diese Welt.
Unser Ort braucht eine Schule, in dem Lernen gelingen kann
Und jeder auf Gottes Wegen ein JA zu Jesus finden kann.“

Danach war Gelegenheit, den lang vermissten Austausch innerhalb der CSH-Schulgemeinschaft bei Kaffee und Kuchen fortzusetzen oder aber sich auf dem weitläufigen Gelände des CVJM auszutoben (was v.a. die Schüler und Schülerinnen taten). Weitere Anziehungspunkte waren eine Fotobox mit Verkleidungsaccessoires, eine Zuckerwatte-Station, Glasmalerei zum Mitmachen und der CSH-Infostand in schattigem Ambiente.

Wir danken

  • allen Eltern, die sich mit viel Engagement in die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung eingebracht haben,
  • allen Kuchen- und Salatspendern,
  • den Lehrkräften und Schülern für ihre Darbietungen,
  • dem CVJM Linkenheim für die ideale Örtlichkeit.

Vor allem danken wir aber unserem treuen Gott für diese gelungene Veranstaltung bei einfach idealem Wetter. Er ist so so gut zu uns!

oben links: Luftbildaufnahme von Jonathan Ritz

CSH darf sich BoriS Schule nennen

Wir haben das BoriS Siegel geholt!

Wir dürfen an dieser Stelle bekannt geben, dass die Christliche Schule Hardt erfolgreich an der diesjährigen Prüfung des BoriS-Siegels für Schulen in Baden-Württemberg teilgenommen und diese im ersten Anlauf geschafft hat. Die Juroren konnten wir als Schule, im Bereich Berufsorientierung, auf ganzer Linie überzeugen!

Das BoriS-Berufswahl-SIEGEL Baden-Württemberg ist ein Zertifizierungsverfahren für Schulen, die im Themenbereich Berufs- und Studienorientierung über die geforderten Standards in den Bildungsplänen und Verwaltungsvorschriften hinausgehen.

"BoriS ist ein SIEGEL für Schulen, die in herausragender Art und Weise Berufliche Orientierung in der Schule verankert haben und das Thema mit Herzblut leben. Einer allein kann nichts bewirken. Es ist eine Gemeinschaftssaufgabe der ganzen Schule, Schülerinnen und Schüler mit einem konkreten Berufswunsch aus der Schule zu entlassen." (Zitat: https://www.boris-bw.de/das-projekt)
Wir sind sehr dankbar und voller Freude, dieses wir dieses wichtige Berufswahl-Siegel verliehen bekommen! Die feierliche Verleihung des Siegels, mit einer Gültigkeitsdauer von drei Jahren, erfolgt im Rahmen einer öffentlichen Vergabeveranstaltung im Juli, an der wir mit Schulleitung und BO-Beauftragten der Schule teilnehmen werden.

"Lust am Schreiben"

Jedes Jahr richtet die Sparkassenstiftung Karlsruhe einen Schreibwettbewerb für die Gymnasien im Stadt- und Landkreis aus. In diesem Jahr nahmen die CSH-Gymnasiasten zum ersten Mal teil und neun Preisträger in den verschiedenen Jahrgangsstufen durften sich am vergangenen Mittwoch über den Erhalt von Urkunden und Buchgutscheinen freuen. Unsere Schülerin der 7. Klasse, Lynn Veigel, wurde in der Gesamtwertung aller Erstplatzierten besonders hervorgehoben - sie wird zur Preisverleihung nach Karlsruhe eingeladen werden und darf zusätzlich an einem Schreibworkshop teilnehmen. Wir gratulieren allen Preisträgern ganz herzlich!

Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs lautete "Ohne Masken". Mit freundlicher Genehmigung der Autorin dürfen wir hier einen Auszug aus dem Schriftstück von Isabel Schmiederer (Jg. 11/2. Platz) veröffentlichen, die das Thema auf besonders poetische und nachdenkliche Art und Weise verarbeitet hat:

(...) Und was würde eigentlich passieren,
wenn du versuchst, die Wiegeht’sdireigentlich-Frage“ ehrlich zu beantworten?
Wie lange würdest du durchhalten?
Wie lange würde es dauern,
bis du in alte Gewohnheiten zurückfällst?
Und wie lange würde es dauern,
bis du eine Antwort auf diese Frage hättest?
Vermutlich würdest du nicht lange durchhalten
diese Frage offen und ehrlich zu beantworten.
Doch versuch es.
Trau dich.
Trau dich, auch mal etwas Außergewöhnliches zu wagen.

(…) Fang an, hinzuschauen.
Es wird schmerzhaft und nicht einfach werden.
Es wird ein Kampf.
Doch bist du nicht allein.
Selbst wenn dich deine engsten Freunde verlassen sollten,
dann ist Gott immer noch da.
Er steht zu dir, nimmt dich an die Hand und fängt dich auf. Geborgen in seinen Armen bist du sicher.
Brauchst dich nicht zu verstellen.
Kannst einfach sein, wie du wirklich bist.

Tag der beruflichen Orientierung 2022

Wir sind sehr dankbar, dass am 28. April 22 wieder ein Tag der beruflichen Orientierung an der CSH stattfinden konnte. Endlich war es uns wieder möglich, viele spannende externe Kooperationspartner in unsere Klassen einzuladen.

In diesem Jahr durften die neunte Klasse der Realschule und die zehnte Klasse des Gymnasiums diesen etwas anderen Schultag durchführen. Der Tag startete schwungvoll mit dem Start-up-Gründer Lukas Liedtke aus Karlsruhe, der gemeinsam mit weiteren Mitgründern aus dem TV-Format „Die Höhle der Löwen“ bekannt ist und nicht nur von seiner spannenden Firmengründung berichtete, sondern sich auch einem Interview durch unsere zehnte Gymnasialklasse stellen durfte. Für unsere neunte Realschulklasse startete der Tag mit einem Bewerbungstraining durch die IHK Karlsruhe, bei dem es deren Mitarbeiter gelang, die Schülerinnen und Schüler zu motivieren und im Hinblick auf die anstehenden Bewerbungen mögliche Ängste im Vorfeld abzubauen. Im Anschluss freuten sich beide Klassen über einen gemeinsamen Vortrag, der durch Coaching4Future anschaulich präsentiert wurde. Das Team nahm die zehnte Klasse im Anschluss mit auf eine Reise in ein EXIT-Game, bei dem die Schülerinnen und Schüler ganz praktisch zu Forschenden aus dem MINT-Bereiche wurden.Zur selben Zeit machte sich die neunte Realschulklasse auf, um bei der Zimmerei Ratzel eine Werksbesichtigung sowie praktische handwerkliche Übungen durchzuführen – als krönenden Abschluss eines wirklich „anderen“ Schultages.

Diesen Tag werden unsere Schülerinnen und Schüler (aber auch die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer) nicht so schnell vergessen. Wir alle konnten wertvolle neue Einblicke gewinnen. An dieser Stelle danken wir noch einmal allen beteiligten Kooperationspartnern für ihren großen Invest in die Zukunft unserer Jugendlichen!

Berufsorientierung „Mit Herz und Verstand“ – Es hat „gematcht“

Bildungspartnerschaft zwischen der CSH und der Select GmbH

Als junge und dynamische Schule sind wir immer auf der Suche nach passenden Kooperations- und Bildungspartnern für unsere Berufliche Orientierung – sowohl an der Realschule als auch am Gymnasium. In der Select GmbH haben wir bereits seit 2018 als Schule einen Partner gefunden, bei dem es, laut der Geschäftsführerin Frau Lott „mit der CSH gematcht“ hat. Seit mehr als 25 Jahren ist die Select GmbH bereits zuverlässiger Experte im Personalbereich und bringt als Personaldienstleister Menschen beruflich zusammen. Unsere Schülerinnen und Schüler profitieren hier auch vom Netzwerk und der Plattform Sam4Future, welche die Select ins Leben gerufen hat. Sie können hier das gesamte Know-How der Select GmbH für sich nutzen.

Im Zuge unserer Weiterentwicklung als Schule schließen wir immer wieder offizielle Bildungspartnerschaften mit bereits bestehenden partnerschaftlichen Unternehmen und Institutionen, die u.a. von der IHK Karlsruhe unterstützt und durch Urkunden besiegelt werden - so nun auch am 05. April 2022.

In den neuen Kursstufenräumen trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der CSH, der Select und der IHK, um diese Partnerschaft schriftlich zu unterzeichnen. Es war eine tolle Atmosphäre und beide Seiten betonten nochmals die gute und nachhaltige Zusammenarbeit. Die Begleitung und Begeisterung junger Menschen auf dem Weg in Ihre berufliche Zukunft sowie eine besondere Wertevermittlung ist beiden Partnern ein großes Anliegen. Wir sind sehr dankbar, mit der Select einen einzigartigen Bildungspartner gefunden zu haben, der gut zu den Anliegen, Bedürfnissen und Interessen unserer Schülerschaft und auch der Gesamtstruktur Christliche Schule Hardt passt. Der Dank geht ebenso an die IHK Karlsruhe, die uns bei diesem Prozess betreut und begleitet hat. Weitere Kooperationen und Bildungspartnerschaften stehen an und wir freuen uns auf neue Unternehmen, die mit uns ein Stück berufliche Zukunft für Schülerinnen und Schüler der Region bauen wollen. So wollen wir an dieser Stelle auch nochmals dem Biolandhof Ritz danken, der seit der „ersten Stunde der Schule“ als wichtiger Bildungspartner mit an Bord ist.

Von links nach recht: Frau Ratzel (Vorstand CSH), Frau Lepp (Bereich BORS), Herr Hautzinger (Schulleiter/Vorstand CSH), Frau Hemmel (Bereich BOGY), Finn Hautzinger (Schülersprecher), Frau Lott (GF Select), Frau Bauer (Select), Herr Pelzer (IHK)

Ausbildungsbotschafter besuchen die CSH Realschule

Schule macht Spaß – und dann? Wie gelingt der Übergang in eine Ausbildung, die auch Spaß macht?

Einen „Blick über den Tellerrand“ boten unseren 9. und 10. Realschulklassen zwei engagierte Ausbildungsbotschafter, die uns in Präsenz besuchten. Ausbildungsbotschafter sind Auszubildende, die in Schulen für eine duale Berufsausbildung werben. Sie berichten von ihren persönlichen Erfahrungen und ermöglichen Schülerinnen und Schülern authentische Einblicke in interessante Ausbildungsberufe.

Es handelt sich jeweils um Auszubildende aller geregelten Ausbildungsberufe, die für eine Berufsausbildung werben, von ihren persönlichen Erfahrungen berichten und Schülern authentische Einblicke in ihre Ausbildungsberufe geben. Dies gelingt, da sie mitten in der Ausbildung stehen (2. oder 3. Lehrjahr bzw. Anerkennungsjahr) und daher glaubwürdig berichten können, was an ihrem Beruf Spaß macht. Diese geförderte Landesinitiative ist bei der IHK angesiedelt, wo die Botschafter geschult werden.

Konkret kamen unsere Klassen in den Genuss von Info-Präsentationen durch Sina Köhl, sie stellte den Beruf der Kauffrau für Büromanagement bei der Firma Select GmbH Bruchsal vor. Unterstützt wurde sie durch Lukas Siegrist, der den Beruf des Fachinformatikers für Systemintegration bei der Firma Atruvia AG Karlsruhe präsentierte. Im Vorfeld hatten die Klassen Fragen mit ihrem WBS-Lehrer Hr. Henopp erarbeitet, auf die sie im Gespräch mit den Ausbildungsbotschaftern Antworten bekommen konnten.

Die CSH-Schulgemeinschaft ist dankbar, dass wieder Berufsorientierung „face to face“ stattfinden kann, um die heranwachsende Generation für die Suche nach ihrem Platz in unserer Gesellschaft begeistern zu können.

Und so geht es auch weiter: Am 28. April wird endlich wieder ein „Tag der beruflichen Orientierung“ in Präsenz mit unterschiedlichen Kooperationspartnern an der CSH stattfinden, wir freuen uns sehr darauf!

Barbara Lepp (BORS-Koordination)

In Venedig zu Zeiten Giovanni Gabrielis….

... hatte sich in mehreren Etappen die „venezianische Mehrchörigkeit“ aus der Einstimmigkeit des Gregorianischen Chorals des 6. Jahrhunderts entwickelt. Am dortigen Markusdom mit seinen verschiedenen Emporen konnte Gabrieli diese Mehrchörigkeit zum Klingen bringen.

Wir, das Leistungsfach Musik der CSH, machten uns am Samstag in den Winterferien auf, um diese Mehrchörigkeit live zu erleben. Die Reise führte uns allerdings nicht nach Venedig, sondern nach Karlsruhe in die Christuskirche, die durch ihre Bauform und die dadurch vorhandenen Emporen den Effekt der venezianischen Kompositionstechnik ebenso schön transportieren kann wie man es an „San Marco“ in Venedig seit dem 16. Jahrhundert hören kann.

Unter der Leitung des weltweit bekannten Trompeters und Dirigenten Reinhold Friedrich konnten wir 15 Trompetern und 15 Posaunisten der Musikhochschule Karlsruhe lauschen, wobei „lauschen“ hier für die Lautstärke einer solchen Besetzung eigentlich nicht der passendste Begriff ist.

Die im Unterricht behandelte „Sonata pian‘ e forte“ zeigte uns im Vorfeld, dass man sowohl durch die Abwechslung der Besetzung, also der spielenden Instrumentalgruppen, als auch durch die vorgeschriebenen Lautstärkebezeichnungen interessante und abwechslungsreiche Musik erzeugen kann. Nun wurde sie für uns live hör- und erlebbar.

Wir haben uns dann gefreut, dass am Ende dann wirklich alle Emporen mit fünf Gruppen genutzt wurden, um das räumliche Erlebnis auch zu vermitteln, welches eine Tonaufnahme, die im Unterricht gehört wird, natürlich nicht bieten kann.

Am Gründonnerstag wollen wir dann mit den Schülern des Basis- und Leistungsfachs Musik nach Leipzig an die Thomaskirche fahren…nein, pardon, es wird wohl doch die Stadtkirche Pforzheim sein, um das Schwerpunktthema „Johannespassion“ von Johann Sebastian Bach zu hören.

Gemeinsam auf dem "Jesus-Weg" - Vocations-Gottesdienst mit Schuldekan Thomas

Am Sonntag, den 27. Februar 2022, fand in der evangelischen Kirche in Friedrichstal die „Vocation“ (Berufung) unserer beiden Grundschullehrerinnen Meike Fischer und Sarah Krebs statt. Damit wurden sie von der badischen Landeskirche offiziell als Religionslehrerinnen eingesetzt.

Im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes übergab Schuldekan Stephan Thomas die Vocations-Urkunden und sandte beide ausgehend vom Missionsbefehl Jesu an seine Jünger (Matthäus 28) mit Gebet und Segen in ihren Dienst in der Verkündigung des Wortes Gottes in der Schule aus.

Seiner Predigt legte Schuldekan Thomas den Bibeltext aus Markus 8, 31-38 zugrunde. Er machte darin deutlich, dass es wichtig ist, nicht den „Macht-Weg“ sondern den „Jesus-Weg“ zu gehen, der auch Leiden bedeuten kann, letztendlich aber zum Leben führt. Als Christ im Lehrerberuf geht es nicht darum, sich beliebt zu machen, sondern zu lieben und die Schüler mit Gottes Augen zu sehen.

Angesichts des feierlichen Anlasses fand im Anschluss vor der Kirche noch ein kleiner Sektempfang statt. Wir wünschen unseren beiden Lehrerinnen Gottes reichen Segen für ihren weiteren Dienst an der CSH!

Berufsausbildung 4.0 – Zukunft gestalten

CSH startet mit SchuleWirtschaft ein Pilotprojekt

Eine systematische Berufliche Orientierung erleichtert jungen Menschen den direkten Übergang von der Schule in eine betriebliche Ausbildung und unterstützt Betriebe dabei, ihren Fachkräftenachwuchs zu sichern. Neben traditionellen Maßnahmen der Beruflichen Orientierung können auch digitale Berufsorientierungsformate Schülerinnen und Schüler Einblicke in Ausbildungsberufe und regionale Betriebe gewähren und Impulse für die Berufswahlentscheidung geben.

ZIELE: Das Projekt "Berufsausbildung 4.0 - Zukunft gestalten" zielt darauf ab, innovative digitale Formate für die Berufliche Orientierung zu entwickeln und zu erproben.

"Berufsausbildung 4.0 - Zukunft gestalten" wird im Jahr 2022 an sechs Pilotstandorten in Baden-Württemberg umgesetzt: Wir als Christliche Schule Hardt sind einer dieser sechs Pilotstandorte und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren Betrieben in der Umgebung, aber auch mit dem Vertreter von SCHULEWIRTSCHAFT, Herrn Oliver Koch, der uns tatkräftig unterstützen wird. Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, dem Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg Südwestmetall e.V. und SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg. 

Inhalte des Projektes sind u.a.: Interessen- und Kompetenzermittlung, digitale Berufsorientierungsformate virtuelle Veranstaltungen mit Betrieben, Online-Bewerbungstraining, Matching zwischen Schülerinnen und Schülern und Betrieben.

Auftakt dieses Pilotprojektes war u.a. die Durchführung von "DeinErsterTag". Hier tauchten unsere Schülerinnen und Schüler mit Virtual Reality in den Arbeitsalltag der spannendsten Unternehmen ein. Dadurch wird die Berufsorientierung bei uns an der CSH modern, digital und erlebbar. 

Wir freuen uns auf ein Jahr voller neuer digitaler Ideen, Inhalte und eine nachhaltige Zusammenarbeit mit unseren Kooperations- und Bildungspartnern der Region. 

Schülerlabor "Brückenbau" der R8 am KIT

Am Freitag, den 18.02.2022, traf sich die R8 pünktlich um viertel vor neun vor dem Eingang der FTU am Campus Nord des KIT. In den Räumen des Fortbildungszentrums des Karlsruher Instituts für Technologie führten sie im Schülerlabor einen Workshop zum Thema "Brückenbau - auf Biegen und Brechen" durch.

Nach einem halbstündigen - durch einen Studierenden der Physik - gehaltenen Vortrag über die Stabilität von Brücken durfte die Klasse in der Praxis gehen. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler in Zweiergruppen demonstrieren, wie man aus einfachen Materialien eine möglichst belastbare Brücke baut. Dabei zeigten alle eine große Kreativität in der Konstruktion ihrer Brücke und der Auswahl der zur Verfügung gestellten Materialien. Vier Mitarbeiter der FTU standen dabei den Schülerinnen und Schülern mit Rat und Tat zur Seite.

Am Ende des Praxisteils wurden die unterschiedlichen Konstruktionen durch Auflegen von gefüllten Wasserflaschen auf Belastbarkeit geprüft. Dabei erstaunte, dass mit Hilfe von Gummibändern, Holzstäbchen, Papier und Trinkhalmen Brücken aufgebaut worden waren, die mehr als 10 kg Gewicht tragen konnten (korrekterweise: mehr als 100 N Gewichtskraft).
Den Abschluss bildete die fachkompetente Führung durch die ständige Ausstellung, in der die Schüler unter anderem supraleitendes Material schweben lassen konnten oder sehen konnten, wie kosmische Strahlung in einer Nebelkammer sichtbar gemacht wird.

Starke Kids – starke Geschichten

Im November hat die 5. Gymnasialklasse der CSH am Schreibwettbewerb „Stark-mach-Geschichten“ des Mildenberger-Verlages teilgenommen. Hierfür haben die Kinder eigene Geschichten entwickelt, die andere Kinder ermutigen dürfen. Zu lesen gibt es auf der Homepage des Mildenberger-Verlages nun berührende Geschichten der Schülerinnen und Schüler. Die Geschichten erzählen davon, wie Herausforderungen in Freundschaften, in der Schule und im Alltag bewältigt werden können.

Um die Leistung der Schülerinnen und Schüler zu honorieren, hat uns der Verlag ein Klassen-Paket an Büchern zukommen lassen, die nun rege genutzt werden.

Das CSH-Team ist dankbar für solch starke Fünftklässler, die den Einstieg in die weiterführende Schule so stark meistern!

Klasse R9: Workshoptag im jubez Karlsruhe

Am Donnerstag, den 20.01.2022, hieß es für uns als R9 schon sehr früh ab in die Bahn und auf nach Karlsruhe. In den Räumlichkeiten des Stadtjugendausschusses durften wir in Zusammenarbeit mit dem BEO-Netzwerk verschiedene Workshops durchführen. Mithilfe dieser Workshops sollte unser Blick auf den Übergang Schule - Beruf gerichtet werden.

Frau Matusik und Frau Matas, die sich an diesem Vormittag aufmerksam um uns kümmerten, forderten uns zu Beginn zum Jonglieren auf. Dabei mussten wir mit verschiedenen Bällen immer dieselbe Wurfreihenfolge einhalten, um gemeinsam als Team stark zu sein. Wie wir miteinander umgehen möchten wurde daraufhin in einem Wertevertrag festgehalten. 

Bei sämtlichen Workshops ging es darum als Team für den Einzelnen da zu sein und die eigenen Stärken herauszufinden. Besonders hilfreich waren in dem Zusammenhang die Stärkenkarten. Hier erhielten wir jeweils einen Kartensatz mit 60 verschiedenen Charaktereigenschaften, die am Ende in Stärken und Schwächen eingeordnet werden sollten. 

Als Klasse schauen wir zurück auf einen Vormittag, der uns als Gruppe weitergebracht und unsere Stärken gestärkt hat. Der Gedanke an ein mögliches Vorstellungsgespräch macht uns jetzt alle etwas gelassener.

Gemeinsam unterwegs - Eislaufen in Karlsruhe (CSH on Tour)

Anfang Dezember ging es mit den Klassen G8 und R8 der CSH (Gymnasium und Realschule) zusammen mit ihren Klassenlehrern - Frau Hemmel und Herr Henopp - zum Schlittschuhlaufen nach Karlsruhe. Nach der Ankunft ging es direkt zum Umziehen und dann auf die Eislaufbahn. Einige Schülerinnen und Schüler fuhren zum ersten Mal, andere brachten schon viel Erfahrung mit. Toll anzusehen war, wie sich gegenseitig geholfen und ermutigt wurde. In Wettrennen, Tricks und Eislaufkreationen ließen die Schüler die Kufen der Schlittschuhe über das Eis gleiten. Richtig hinzufallen sowie immer wieder aufstehen und gleiten lernen, konnten hierbei getestet werden und sorgten auch für Spaß. Auch Frau Hemmel wagte sich aufs Eis und drehte ein paar Runden mit den Klassen. Am Ende sausten alle 27 Schülerinnen Schüler gemeinsam über die Eislaufbahn.

Für unsere Klassen war es ein tolles Erlebnis, mit schönem Wetter und an der frischen Luft. Raus kommen, abschalten und gemeinsam Dinge erleben - das stärkt die Klassengemeinschaft und das Miteinander. Gerade in diesen herausfordernden Wochen ist es uns als Schule ein Anliegen, den Schülerinnen und Schülern pädagogische Tage und außerschulische Exkursionen, im Rahmen der Möglichkeiten, zu bieten.

Mit Dankbarkeit und Freude dürfen wir nun auch in die Weihnachtszeit gehen. Dankbar sind wir für alle schönen Erlebnisse, aber insbesondere auch darüber, dass Gott in Jesus Mensch wurde, um uns nahe zu sein. Er kommt und bringt Frieden und Hoffnung.

Der etwas „ANDERE“ Studieninformationstag 2021

Am 17. November ging es für die Kursstufe der Christlichen Schule Hardt weiter in Sachen Berufsorientierung. Diesmal stand der Studieninformationstag in Baden-Württemberg im Fokus. 

Bereits im Vorfeld wurden die Schülerinnen und Schüler von Frau Hemmel und der Agentur für Arbeit auf diesen besonderen Tag intensiv vorbereitet. Neben Rahmenbedingungen, Darstellungen von Hochschularten, Abläufen stand auch die vertiefende Recherche im Zentrum der Vorbereitungen. 

Aufgrund der Pandemie fanden viele Vorträge an Universitäten und Hochschulen nur in digitaler oder in hybrider Form statt. Davon ließ sich der Kurs aber nicht abhalten, sich mit Freude und viel Interesse um Vorlesungen, Abläufe und Termine zu kümmern. 

Baden-Württemberg-weit nahmen unsere Kursstufenschüler an unterschiedlichen Vorlesungen und Führungen teil. Von Heidelberg, über Stuttgart, Tübingen bis nach Freiburg machten sich die Schülerinnen und Schüler digital und vor Ort auf den Weg. Themen wie Musik, Psychologie, Wirtschaftsingenieurwesen und Soziales standen dabei ganz oben auf den Wunschlisten. Während des Tages erhielten Frau Hemmel, Frau Lepp und Herr Hautzinger immer wieder tolle Einblicke per Foto, und mit Begeisterung berichteten die Schüler von ihren Eindrücken. In der Nachbesprechung konnten diese Eindrücke mit den anderen Schülerinnen und Schülern geteilt und Erfahrungen ausgetauscht werden. 

Wir blicken auf einen gelungenen Tag und für unsere Schüler auf ein nachhaltiges Event zurück.

SICHER in die berufliche Zukunft

Betriebsbesichtigung bei der Select GmbH

- Unser Bildungspartner in der Berufsorientierung – 

Für die Klasse G10 (Gymnasium der CSH) ging es am Dienstag, den 16. November 2021, nicht in die Schule, sondern nach Bruchsal. Gemeinsam mit Frau Hemmel (BOGY Beauftragte) und Frau Meinhart (Klassenlehrerin) besuchten sie die Select GmbH, ein Betrieb für Personalvermittlung. 

Um 09:30 Uhr begann Frau Rebecca Lott – eine der Geschäftsführerinnen der Firma – den Besuch mit der Vorstellung des Unternehmens. 

 

Sie erzählte die Gründungsgeschichte durch den Inhaber und Geschäftsführer Rüdiger Probst, indem sie seine Beweggründe schilderte und was das Ziel der Gründung seines eigenen Unternehmens war. Außerdem nannte sie die Geschäftsfelder, wie beispielsweise die Arbeitsvermittlung und die Betreuung der Auszubildenden - unter dem Motto „Menschen werden zusammengebracht“. Zudem stellte Laura Herrmann (Bereich Consultant HR-Services) die hauseigene Plattform „SAM4Future“ vor, die gerade Schülerinnen und Schülern bei der Jobsuche helfen kann. Mit einem kleinen Spiel brachte uns Frau Fabienne Bauer (Ausbildungsleitung) den Ablauf bei einer Vermittlung von Arbeitskräften und Betrieben näher. Frau Bauer, die uns schon im vorherigen Schuljahr durch ein Bewerbertraining Einblicke in die Arbeitswelt gab, führte uns dann im Anschluss durch den Betrieb und stellte uns einige Mitarbeiter und deren Arbeitsbereiche vor. 

Wir waren von der schönen Einrichtung und dem tollen Arbeitsklima fasziniert. Nach einem abschließenden Quiz über die Strukturen von Select ging es für die Klasse und die Lehrerinnen zu einem gemeinsamen Mittagessen mit Austausch über das Erlebte. 

Der Ausflug und die vielen Einblicke haben allen sehr gut gefallen, einige Schüler können sich sogar ein weiteres Praktikum bei der Select GmbH vorstellen.

Wir bedanken uns herzlich für den tollen Vormittag bei der Select GmbH! 

Marie Beisecker & Emilia Kälber, G10

SICHER in die berufliche Zukunft

Kooperation mit der SEW Eurodrive

Am Dienstag, den 09. November 2021, besuchten Frau Hemmel (BOGY Beauftragte) und Herr Hautzinger (Schulleiter) gemeinsam mit Herrn Koch (von SchuleWirtschaft) die SEW Eurodrive in Graben-Neudorf, um mit Herrn M. Süß (Beauftragter für Ausbildung und Kooperation mit Schulen von der SEW) eine Kooperation zwischen der SEW und der Christlichen Schule Hardt (Gymnasium und Realschule) zu beschließen. Zum Auftakt stellte Herr Süß nochmals die zentralen Schwerpunkte der SEW als globales Unternehmen dar und welche Bedeutung/Rolle die SEW auch in Sachen Zukunftsorientierung für die junge Generation unserer Gesellschaft einnehmen möchte. Im Anschluss daran gab es eine konstruktive Austauschrunde, in der Frau Hemmel und Herr Hautzinger die DNA der CSH vorstellten – dabei ging es um Themen wie: BO-Konzepte der Schule; Bedeutung von externen Partnern und vieles mehr. Ebenso wurde deutlich, dass es der CSH bei der Berufliche Orientierung auch darum geht: „… Mit Herz, Verstand und in Gottes Hand“.

Gerade die besondere DNA der SEW passt in vielen Punkten zu den Idealen und Vorstellungen der CSH. Für Herrn Süß bedeutet Berufsorientierung für junge Menschen auch: „… der richtige (Aus-) Bildungsweg kann der Start in eine große Karriere sein … ABER vor allem braucht es eine Zufriedenheitskarriere!" Dies liegt auch uns als CSH besonders am Herzen, unsere Schülerinnen und Schülern darauf vorzubereiten, dass sie mit Sicherheit, Zufriedenheit und auch Perspektive nach dem Realschulabschluss oder dem Abitur weiter in ihre Zukunft durchstarten können.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der SEW - Gemeinsam für die Schülerinnen und Schüler der CSH!

BOGY Praktikum der G10

Eine Woche voller Eindrücke

In der Woche vom 25.10.21 bis 29.10.21 absolvierte die Klasse G10 ihre BOGY-Praktikumswoche. Das Pflichtpraktikum in Klasse 10 des Gymnasiums der CSH ist eine willkommene Gelegenheit, ein Berufsfeld näher zu erkunden. Ziele des Praktikums sind u.a. Vermittlung von Einblicken in die Arbeits- und Wirtschaftswelt, Kennenlernen des Berufsalltags und der damit verbundenen Anforderungen, Auseinandersetzung mit eigenen Interessen, Stärken und Schwächen im Hinblick auf eine mögliche spätere Berufs- und Studienwahl und vieles mehr.

Die Schüler waren in unterschiedlichsten Berufen unterwegs: Vom handwerklichen Beruf, über Richterin am Landgericht Karlsruhe, Lehramt Grundschule bis hin zum Praktikum bei der Polizei waren eine Vielzahl an Berufsfeldern vertreten. Eine Woche lang durften sie Berufe erkunden und wurden auch von Lehrkräften besucht, um ein erstes Feedback und erste Eindrücke als Rückmeldung zu schildern. In einer ersten Nachbesprechung berichteten die Schülerinnen und Schüler von ihren Eindrücken und Schlagwörter wie „großartig“, „unerwartet“, „eindrucksvoll“, „anstrengend“, „völlig anders als Schule“, „neue Perspektiven“ usw. fielen in diesem Zusammenhang.

 

Unsere Schüler nehmen viele wertvolle Erinnerungen an diese Woche mit und wir als Schule sind froh und dankbar, dass wir, trotz der aktuellen Corona-Lage, großartige Unternehmen als Partner hatten, welche die Praktikumswoche für unsere Schüler möglich gemacht haben.

  

Ausflug der Kursstufe 1 (Klasse 11) in den Europapark in Rust

Um den Eintritt in die Kursstufe offiziell zu feiern und um pandemiebedingt entfallene Klassenfahrten der letzten Monate zumindest ein bisschen zu kompensieren, durften die Schülerinnen und Schüler der Kursstufe 1 des CSH Gymnasiums am letzten Schultag vor den Herbstferien einen abwechslungsreichen Tag im Europapark in Rust genießen.

Auch wenn frühes Aufstehen für Jugendliche altersentsprechend normalerweise mühsam ist – an diesem Tag standen alle Schülerinnen und Schüler pünktlich um 7.30 Uhr zur Abfahrt auf dem Schulhof der CSH.

Mit Vorfreude, guter Laune und reichlich Proviant im Gepäck ging es zunächst mit PKWs durch die Dunkelheit auf eine neblige Autobahn. Nach Sonnenaufgang wurden jedoch alle mit schönstem Herbstwetter beschenkt und die vielfältigen Aktivitäten wurde pausenlos ausgekostet. Reflektiert wurde auch über diverse Fachbereiche, beispielsweise Geografie (welche Landzüge kann man vom höchsten Punkt der Achterbahn betrachten?), Physik (wie fühlt sich Schwerelosigkeit an im freien Fall der Fahrgeschäfte?), Mathematik (mit wie vielen Kürbissen war der Park schätzungsweise dekoriert?) oder Fremdsprachen (dank der internationalen Parkbesucher). 

Übergeordnet aber stand die Freude an der Gemeinschaft miteinander im Fokus. Die Freude daran, einmalige gemeinsame Erinnerungen zu schaffen und die Gemeinschaft zu stärken – mit dem Ziel, zusammen bis zum Abitur weiterzugehen. 

Abgerundet wurde dieser spannende Tag durch einen gemeinsamen Restaurantbesuch in Linkenheim. 

Das Kursstufen-Team der CSH freut sich auf weitere Unternehmungen mit den Schülerinnen und Schülern und wünscht allen Gottes Segen sowie viel Freude in der Kursstufe.

Deutschunterricht in Action

Am Freitag, den 8. Oktober durften die 5. und 6. Klasse des Gymnasiums der CSH gemeinsam mit Frau Schmelzle und Frau Lepp eine Bühnenfassung der Konferenz der Tiere nach Erich Kästner im Staatstheater Karlsruhe erleben. Für die allermeisten war es der erste Theaterbesuch seit zwei Jahren, entsprechend freudig und turbulent war die Stimmung! Das Schauspielteam des Staatstheaters nahm unsere Schülerinnen und Schüler mit in eine Welt, in der sich die Tiere überlegten, wie man die Welt gestalten könnte ohne Kriege, Waffen, Naturzerstörungen, Hungersnöte - dafür mit vielen Perspektiven für die Kinder auf dieser Erde.

Dass sich unsere Schülerinnen und Schüler über diese Themen bereits schon viele Gedanken gemacht hatten, zeigte sich am vorangehenden Donnerstag, an dem die 5. Klasse Besuch von der Theaterpädagogin des jungen Schauspiels bekam. In einer actionreichen Doppelstunde führte sie die Klasse an die Inhalte und theaterpraktischen Verfahren des Stücks heran, wobei alle Beteiligten zur spontanen und aktiven Mitarbeit eingeladen waren. Hier ließ sich die Klasse 5 nicht lange bitten: Mit Engagement, Kreativität und vollem Körpereinsatz gestalteten sie ausdrucksstarke Standbilder und mitreißende Kurzszenen.

Noch lange wird diese erlebbare Unterrichtseinheit in guter Erinnerung bleiben!

- WIR STARTEN DURCH -

Auftaktveranstaltung der K1 zur Berufsorientierung in der Kursstufe des CSH-Gymnasiums

Am 16.09.2021 hatten wir (die K1 der CSH) unser Kick-Off Event bezüglich unserer beruflichen Orientierung, welches über zwei Doppelstunden ging. In der ersten Doppelstunde wurden wir von Frau Hemmel (der BOGY Beauftragten) darüber informiert, welche Module (z.B. ein Studieninformationstag, der Besuch von Berufsmessen, verschiedene Coachings durch die AA und vieles mehr) wir in den folgenden zwei Jahren bis zu unserem Abitur zu erwarten haben. Sie hat uns aber auch aufgezeigt, welche Möglichkeiten wir außerhalb der Schule haben, um uns über unseren Beruf Gedanken zu machen und wie die Schule uns auf diesem Weg der Entscheidung zur Seite stehen wird.

Nach einer Pause kam in der zweiten Doppelstunde Frau Reck von der Zentralen Studienberatung des KITs zu uns. Natürlich hat sie uns auch das KIT vorgestellt und dennoch lag der Fokus eher auf uns und unserem möglichen Studium nach dem Abitur. Hierbei hat Frau Reck uns auch die Möglichkeit, dual zu studieren, aufgezeigt, was für uns als K1 ebenfalls ein interessanter Weg sein könnte. Des Weiteren hat sie uns erläutert, auf welche Kriterien wir bei einer Uni-Auswahl achten sollten. Neben all den Tipps hat sie uns auch angeboten, dass jeder einzelne von uns auch gerne privat auf sie oder einen ihrer Kollegen zukommen können, falls wir noch weitere Beratung brauchen sollten.

Mit dem Vers aus Sprüche 16,9 beendete Frau Hemmel diesen Vormittag zum Auftakt unserer Berufsorientierung in Kursstufe. „Der Mensch plant seinen Weg, aber der Herr lenkt seine Schritte.“

Wir als K1 sind gespannt und freuen uns auf die kommenden Schuljahre mit vielen Eindrücken, Hilfestellungen und Wegweisern für unsere berufliche Zukunft.

Bericht: Isabel Schmiederer K1 – ergänzt durch Frau Hemmel (BOGY Beauftragte) 

Klasse G7: Theatertag mit Regisseur Rob Doornbos

Am Freitag, den 24.09.2021 war für uns als Klasse G7 der Christlichen Schule Hardt kein gewöhnlicher Schultag, denn der Theaterpädagoge und Regisseur Rob Doornbos besuchte uns. Im Rahmen der bundesweiten Woche "Schultheater der Länder" hatten wir das große Privileg, einen Workshop für einen kompletten Schultag mit einem Theaterprofi zu erleben.

Nach einer gegenseitigen Vorstellung und spielerischen Aufwärmphase ging es an die szenische Gruppen-Arbeit: Zunächst erklärte uns Rob innerhalb von selbst entwickelten Szenen im Klassenraum, worauf es beim Theaterspielen und beim Entwickeln von Szenen besonders ankommt.

Nach einer Pause setzten wir unseren Theatertag auf der nahegelegenen Spielstraße fort, wo Rob unseren Arbeitsgruppen bestimmte Orte zuteilte, an denen wir Geschichten erfinden sollten. Also probierten wir das "site specific theater aus" - so nennt man diese Form der Theaterarbeit. So arbeitete beispielsweise eine Gruppe an einer Bank unter einem Baum, eine andere Gruppe an einem Stromkasten, eine weitere an einer Skaterrampe und eine vierte Gruppe spielte am Glas-Container. Schließlich konnten wir nach einer intensiven Arbeitsphase, in der überlegt - Tipps gegeben - "rumgetüftelt" wurde, unsere selbst gestalteten Theater-Kurzgeschichten präsentieren. Auch hier nahm sich Rob für jede Gruppe Zeit, um Feedback zu geben.

Diesen schönen und etwas anderen Schultag ließen wir gemütlich bei strahlendem Sonnenschein und Pizza auf dem Schulhof ausklingen. 

Von Salome Ritz / Schülerin der Klasse G7

Pädagogischer Tag der G8 - Nervenkitzel garantiert

Am 27.09 ging es für die Klasse 8 des Gymnasiums der CSH zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Frau Hemmel nach Karlsruhe zur Adventure Box.

Als pädagogisches Erlebnis und Stärkung der Teamfähigkeit wurde ein Outdoor Exitgame in zwei Gruppen gespielt. Hierbei ging es darum, auf eine sagenhafte Mission durch die Altstadt von Karlsruhe zu gehen, um ein uraltes Geheimnis zu lüften.

Gemeinsam mit Archibald Blake begaben sich die Gruppen auf den "Gang der Meisterschaft". Auf diesem Weg warteten zahlreiche Prüfungen auf die Schülerinnen und Schüler, damit das Mysterium des Würfels gelüftet werden konnte. Ausgestattet mit einem Tagebuch, einer Spiele-App auf dem Tablet und weiteren Materialien lösten die Gruppen die Botschaften und Rätsel vom Archäologen Archibald Blake. Der immer wieder betonte, dass man nur gemeinsam ans Ziel kommt. Dabei war es auch wichtig, gut als Entdecker-Team zu kooperieren. Neben einigen Kilometern Fußweg, schwierigen Aufgaben und so mancher Frustration, wenn man nicht gleich auf die Lösung kam, zeigte sich doch deutlich, dass die Schülerinnen und Schüler immer mehr zusammenarbeiteten, arbeitsteilig vorgingen und die Köpfe zusammensteckten, um die kleine hölzerne Kiste mit ihrem Geheimnis zu lüften.

Es war ein tolles und spannendes Erlebnis, bei dem man auch Karlsruhe gleich noch etwas besser kennenlernen konnte!

"Dieser Gott segne dich" - Schulstart an der CSH

Für 39 Schülerinnen und Schüler war der Mittwoch, 15. September 2021 ein wichtiger Meilenstein in ihrer Schullaufbahn. Für sie begann an diesem Tag der Unterricht an der Realschule bzw. am Gymnasium der Christlichen Schule Hardt in Hochstetten. Dass die Willkommensveranstaltung der Fünfer in diesem Jahr wieder im Gemeindehaus der FeG Hochstetten stattfinden konnte, war angesichts des regnerischen Wetters ein echter Segen.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung wurde deutlich, dass die Bibel neben den vielen anderen Schulbüchern eine zentrale Rolle an der CSH einnimmt. Schulleiter Ulli Hautzinger begrüßte die Neuen mit dem Leitvers für das Schuljahr 2021/2022 aus Psalm 25, Vers 5: "Lehre mich Schritt für Schritt, nach deiner Wahrheit zu leben. Du bist der Gott, bei dem ich Rettung finde, zu jeder Zeit setze ich meine Hoffnung auf dich." In dem sich anschließenden Lied "Felsenfest" ging es dann um die unverrückbare Liebe von Jesus und sein Versprechen, auch in schwierigen Situationen da zu sein. Eine besondere Überraschung war die Liedbegleitung durch Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 als Ukulele-Oktett unter der musikalischen Leitung von Musiklehrer Herrn Kammerer.

Ein besonderes Merkmal an der CSH sind die täglichen Andachten zum Beginn des Unterrichts. Einen Vorgeschmack dazu erhielten die Neuen dann auch schon am ersten Schultag. Die Klassenlehrer Herr Seufert und Herr Müller hatten sich gut vorbereitet, und da dieser Impuls nicht erst in den jeweiligen Klassenzimmern, sondern schon bei der Auftaktveranstaltung eingeplant war, konnten auch die mitgebrachten Eltern und Familien einen kleinen Einblick gewinnen.

Danach folgte dann die Übergabe der hübsch verpackten Bibel-Geschenkboxen an die Fünftklässler. Mit dem Segen Gottes, dargebracht in einem Segenslied, durften die Schülerinnen und Schüler im Anschluss gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer zu ihrer ersten Unterrichtsstunde ins gegenüberliegende Schulgebäude aufbrechen. Dort wartete dann nochmals ein Highlight: Trotz des Regens hatten es sich die anderen CSH-Klassen nicht nehmen lassen, die neuen CSH-Realschüler bzw. CSH-Gymnasiasten mit einem lauten Applaus-Spalier auch persönlich willkommen zu heißen. 

R5 mit Klassenlehrer Herr Seufert

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G5 mit Klassenlehrer Herr Müller und Schulleiter Herr Hautzinger

Gemeinsam unterwegs - Einschulung der Erstklässler an der CSH

Große Spannung und Vorfreude lag in der Luft. "Was wird uns in der Schule erwarten?", so fragten sich die zehn neuen Erstklässler und saßen erwartungsvoll in der ersten Reihe des evangelischen Gemeindehauses, in welchem die Einschulungsfeier am Freitag, 17. September, um 15 Uhr stattfinden konnte. "Wer kommt in diesem Schuljahr neu an die CSH-Grundschule?" - diese Frage bewegte die Schülerinnen und Schüler der Klassen 2 bis 4, als sie ihre Beiträge übten, mit denen sie sich ihren neuen Mitschülern zur Begrüßung vorstellen wollten.

Bevor es aber so weit war, dauerte es noch ein wenig. Zunächst begrüßte Schulleiter Ulli Hautzinger alle anwesenden Gäste der CSH-Schulgemeinschaft. Danach übergab er das Wort an Klassenlehrerin Meike Fischer. "Keine Angst! Du bist nicht alleine!" - darum ging es in ihrer Kurzandacht zum Start des Schuljahres. Das übermittelte sie nicht nur in Bezug auf die anderen Schülerinnen und Schüler oder die Lehrerinnen, und auch nicht nur mit dem Hinweis auf "Egon Eule", der die Einschulung der "Eulen-Klasse" von seinem Platz auf den Flügel aufmerksam verfolgte. Vielmehr machte sie deutlich, dass auch Jesus immer mit dabei ist. Als Erinnerung an den ersten Schultag erhielten die Kinder im Anschluss jeweils ein Lukas-Evangelium überreicht, in welchem sie die Geschichten von Jesus in altersgerechter Sprache und mit Illustrationen nachlesen können.

Dann endlich hatte das Warten der Klassen 2 bis 4 ein Ende. Sie hießen ihre neuen Mitschülerinnen und Mitschüler mit Beiträgen unterschiedlicher Art herzlich willkommen - Lieder, ein Gedicht und ein Theaterstück. Das Highlight für die "neuen" Grundschüler war dann die erste Schulstunde mit Frau Fischer im gegenüberliegenden Grundschulgebäude. Hier durfte dann zwar Egon Eule dabei sein, nicht aber die anderen Erwachsenen, weshalb dieser Bericht an dieser Stelle etwas abrupt endet. Aber die Erstklässlerinnen und Erstklässler kamen nach einer Dreiviertelstunde begeistert auf den Schulhof zurück und die Erwachsenen durften auch einmal in das neue Klassenzimmer spicken.

Die CSH wächst weiter ...

Am 9. September startete das fast 30-köpfige CSH-Schulteam in das neue Schuljahr an der Christlichen Schule Hardt. Neben vielen schulbetrieblichen und allgemeinen Absprachen standen vor allem das Kennenlernen und der Austausch im Mittelpunkt. Die sieben neuen Lehrerinnen und Lehrer wurden dabei von den "alten" Kollegen herzlich willkommen geheißen.

Zu Beginn durfte ein Impuls aus der Bibel selbstverständlich nicht fehlen. Nach der Vorstellung des Schuljahres-Leitverses aus Psalm 25, Vers 5 folgte ein geistlicher Impuls auf Basis der Tageslosung aus Haggai 2, Vers 4:: "Sei getrost, alles Volk im Lande, spricht der Herr, und arbeitet. Denn ich bin bei euch." Welch ein passender Zuspruch! Im Vertrauen auf Gottes Nähe und Hilfe und in Erwartung eines spannenden neuen Schuljahrs ging das CSH-Schulteam motiviert an die Arbeit, um alles für den Schulstart in der Folgewoche vorzubereiten. Fast 250 Schülerinnen und Schüler bereichern dann die Schulgemeinschaft - erstmals zusätzlich auch innerhalb der gymnasialen Oberstufe an der CSH.

Ein Kompass fürs Leben

"Ein Kompass für das Leben" - das ist es, was die Schülerinnen und Schüler an der Grundschule der CSH für ihr Leben und den nächsten schulischen Abschnitt mitbekommen haben, so resümierte Elternvertreter Herr Ksienzyk in seinem Dank am Ende des offiziellen Teils der Verabschiedung der Klasse 4 in Richtung weiterführende Schule. Aber der Reihe nach ...

Die Klasse 4 hatte sich am 26. Juli mit ihren Familien und Lehrern im Schulhof der Grundschule in Linkenheim eingefunden, um ihre Grundschulzeit gebührend abzuschließen. Die Begrüßung durch Schulleiter Ulli Hautzinger fiel aufgrund des unbeständigen Wetters bewusst kurz aus, so dass die Schülerinnen und Schüler schnell das von ihnen vorbereitete Programm darbieten konnten. Es handelte sich dabei um einen Mix aus Anspiel und dazu passenden Liedbeiträgen. Dazu hatte die Klasse ein eigenes Stück mit unterschiedlichen Dialogen geschrieben, die ihr Publikum in die Schuljahre 1 bis 4 entführten. Die Rahmenhandlung bildete eine Busfahrt mit verschiedenen Haltestellen, die in Klasse 3 jäh durch die "Corona-Panne" unterbrochen wurde - Nebelschwaden zogen durch den Bus, alle mussten aussteigen. Das Lied "Hilfe in der Not" drückte aus, dass in solchen Situationen Jesus Anlaufstelle, Halt und Hilfe ist.

Aber auch mit der Zeit danach hatte sich die Klasse beschäftigt. Was in Klasse 5 auf sie zukommt - das fragten sie die Gäste, die ihnen den ein oder anderen hilfreichen Tipp gaben. Der nächste Liedvortrag bzw. Rap "Real life" von O'Bros sollte deutlich machen, dass nicht immer alles einfach ist, Jesus aber Sicherheit und Geborgenheit gibt:

"Egal was auf euch zukommt
Weder hoch, weder tief, nein, ich hab keine Angst
Kann mir sicher sein, dass du kommst
Und egal was passiert, ich bin in deiner Hand
Dieses Leben endet, doch du bist Ewigkeit, yeah
Egal, was auf euch zukommt
Du bist das, was bleibt, du bist Real Life"

Den Schluss des Schülerbeitrags bildete das Lied "Ich wünsch Dir Gottes Segen", welches die Klasse ihren Familien, aber auch sich selbst zusprach.

Danach gab es Urkunden für die Abschlussklasse und Blumen für Frau Bode, die Klassenlehrerin. Die Verabschiedung endete mit vielfältigem Dank in alle Richtungen, nicht zu vergessen auch an die Eltern, die in der Zeit des Fernlernens besonders gefordert waren. Unser besonderer Dank galt aber Gott, der die ersten Regentropfen erst fallen ließ, als die Veranstaltung schon zu Ende war.

Geschafft!

12 Schülerinnen und Schüler haben es geschafft! Sie haben ihre Schullaufbahn an der Christlichen Schule Hardt mit dem Realschulabschluss erfolgreich abgeschlossen. Bei herrlichem Sommerwetter konnte daher in feierlichem Rahmen die Zeugnisübergabe auf dem Schulhof in Hochstetten stattfinden.

Nach der Begrüßung und nachdem sich alle Gäste mit Kuchen und Getränken versorgt hatten, begann der festliche Teil mit einer Ansprache von Schulleiter Ulli Hautzinger. Ausgehend von der Anzahl der Absolventen machte er deutlich, dass in der Zahl 12 sowohl die irdische weltumspannende Komponente (symbolisiert in der Zahl 4) als auch die göttliche Komponente (symbolisiert durch die Zahl 3) enthalten ist, und dass Gott - genau wie das Zahlensystem - unwandelbar ist.

Jetzt folgte der Hauptteil der Festveranstaltung: Klassenlehrerin Frau Dörr und Herr Hautzinger übergaben die Zeugnisse zusammen mit einem kleinen Geschenk an die Absolventen. Elternvertreterin Frau Quitz erinnerte im Anschluss an die Anfänge dieser Klasse an der CSH im Jahr 2015. Damals gab es an der CSH noch kein Gymnasium. Als dieses dann ein Jahr später startete, trennte sich die Klasse auf und es entstand Platz, der im Lauf der Jahre mit so manch neuem Mitschüler gefüllt werden konnte. Durch Hochs und Tiefs – zuletzt war dies die Corona-Krise, die diesen Jahrgang besonders schwer traf – ging es bis zu den diesjährigen Prüfungen, die alle Prüflinge allen Widrigkeiten zum Trotz erfolgreich bestanden. Frau Quitz dankte insbesondere den Lehrern der CSH und nicht zuletzt Klassenlehrerin Frau Dörr für ihren Einsatz und ihr Durchhalten und Dranbleiben.

Jetzt waren die Schüler an der Reihe. Klassensprecher Jonas Kurz und Michael Schall bedankten sich bei den Lehrkräften mit kurzen persönlichen Worten und kleinen Geschenken als sicht- und greifbare Dankesgeste.

Bürgermeister Michael Möslang signalisierte seine Verbundenheit zur CSH im Rahmen eines Grußwortes, bevor Klassenlehrerin Frau Dörr die Abschlussworte sprach. Sie erinnerte an die schwierigen letzten beiden Schuljahre, die keinen normalen Schulalltag zuließen. Schule ist normalerweise nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung, sondern auch eine sozialisierende Wegstrecke. Dazu gehört z.B. das intensive Miteinander in den Pausen, das Berufspraktikum und nicht zu vergessen die Klassenfahrt. Das alles war für diesen Jahrgang nicht möglich. Umso größer ist die Dankbarkeit, dass es nun alle geschafft haben. Frau Dörr erklärte anhand der englischen Begriffe „Done“ und „Ready Steady Go“ die unterschiedlichen Bedeutungen des deutschen Wortes „Fertig“ und entließ die R10 damit in ihre nächste Lebensetappe.

Mit dem Segenlied „Ich wünsch dir Gottes Segen“ gab die Schulgemeinschaft – allen voran die Lehrkräfte – den Absolventen zum Abschluss eine mutmachende Botschaft mit auf den Weg. Gott segne Euch auch weiterhin, liebe R10!

Scooter – Tour

Am 21. Juli 2021 durften wir auf unserem Scooter zur Schule fahren. Wie jeden Tag beteten wir zuerst miteinander. Dann sagten Mathea und Marta auswendig unsere „Verkehrsregeln“ auf.

Nach langer Fahrt über holprige Gehwege erreichten wir einen geteerten Feldweg. Jetzt konnte es so richtig losgehen. Doch wer schrie hier “stopp“? Etwas langsamer setzten wir unsere Fahrt fort. Beim n chsten „Stoppruf“ hatte Julia ein Mäuslein entdeckt. Doch wir konnten ihm nicht mehr helfen; es war bereits tot. Auf unserem alten Kindergartenspielplatz machten wir die erste Pause, um in einem hübschen Häuschen zu frühstücken.

So waren wir für die vielen Seilbahnfahrten gestärkt. Mit ein paar Warnrufen „Gegenverkehr“ ging es danach weiter zum Edeka-Markt. Wir ließen uns ein Eis schmecken, und nach kurzer Zeit waren wir an unserem Ziel angelangt, dem Abenteuerspielplatz Leopoldshafen. Wir parkten unsere Scooter, und schon ging es an die Arbeit. Wir pumpten Wasser, bauten einen Staudamm und eine Burg, die wir mit Blümchen dekorierten. Danach schwangen wir uns durch den Kletterparcours und sausten die Rutschbahn hinunter.

Jetzt schon mussten wir uns wieder aufstellen, um die Heimfahrt anzutreten.

CSH, Klasse 2

BiZ-Besuch der Klasse G10 online

Der digitale Weg der Berufsorientierung

Am 23.03.2021 konnte nun nach langer Planung und Abwägung (pandemiebedingt) der BiZ-Besuch(Berufsinformationszentrum) der Gymnasialklasse 10 online durchgeführt werden. Frau Hemmel (BOGY Beauftragte) führte zusammen mit Frau Becker (Kooperationspartnerin von der Agentur für Arbeit) die Berufsorientierung im virtuellen BiZ durch. 

Zu Beginn gab Frau Becker einen Einblick in die Inhalte des Meetings und zeigte der Klasse auf, dass es um nichts weniger als um die Zukunft der Schülerinnen und Schüler geht. Frau Becker machte auch deutlich, keine Angst vor falschen Entscheidungen zu haben. Denn Schülerinnen und Schüler haben in dieser Lebensphase nun das erste Mal die Möglichkeit, ihren Weg in vielen Teilen eigenständig zu entscheiden. Sie ging auch darauf ein, dass es einen Weg nach dem Abi gibt und es nicht früh genug losgehen kann, sich mit seinen Zielen, Werten und Wünschen auseinanderzusetzen. Dann ging es auch um Fragen wie: "Welche Kriterien spielen bei der Berufswahl eine Rolle?" "Wohin kann mein Weg mich führen?" "Was für Qualifikationen hat man und braucht man?" "Hat der Beruf eine Zukunftsperspektive?" und "Was kann ich in meinem Beruf verdienen?"

Die Klasse hatte schließlich 30 bis 40 Minuten Zeit, sich selbstständig im virtuellen BIZ umzuschauen und mithilfe von Tipps und Internetseiten sich einen Überblick über die vielfältigen Angebote und Unterstützungen der Agentur für Arbeit zu verschaffen.

Fazit der Berufsorientierung im virtuellen BiZ für uns als CSH

Gezielte Suche

Die Schülerinnen und Schüler haben erfahren, welche vielfältigen Möglichkeiten ihnen digital zur Verfügung stehen und wie sie gezielt auf Portalen und anderen Webseiten sich informieren und beraten lassen können. 

Ausblick

Gerade in Zeiten der Pandemie leidet sowohl die Berufsberatung als auch das praktische Handlungsfeld der Berufs- und Studienorientierung. Dennoch versuchen wir an der CSH, den Schülerinnen und Schülern Handlungsoptionen und digitale Angebote an die Hand zu geben und sie auch in dieser Zeit eng zu begleiten und zu beraten.

Wir bleiben auch digital an der Berufs- und Studienorientierung dran!

Roman "Weggesperrt" - Online-Meeting mit Autorin Gritt Poppe

Emilia Kälber (G9):

Am 25.02.2021 gab es für die Klassen G9 und R9 der Christlichen Schule Hardt ein Deutsch-Meeting der ganz besonderen Art. Zurzeit nehmen die Klassen im Deutsch-unterricht den Roman "Weggesperrt" von Gritt Poppe durch. In der Erzählung geht es um ein Mädchen, das zur DDR-Zeit in den Jugendwerkhof Torgau "weggesperrt" wurde und dort traumatische und eindrückliche Momente der Gefangenschaft und Flucht erlebt. Gerade bei diesem Thema war es eine tolle Möglichkeit, die Autorin in einem Online-Meeting kennen zu lernen und Fragen stellen zu können.

Nach einer kurzen Besprechung mit den Lehrern ging es dann pünktlich um 11.30 Uhr los und die Fragerunde wurde sofort eröffnet. In dieser haben die Schülerinnen und Schüler Fragen gestellt zu dem Roman, der DDR-Zeit und der Autorin selbst. So kamen Fragen, wie: "Wann haben sie gewusst, dass sie Schriftstellerin werden wollen?", "Gibt es eine reale Person, auf der die Hauptfigur basiert?" und "Dachte man damals wirklich, dass der harte und brutale Umgang mit Kindern sinnvoll wäre?".

Auf alle Fragen gab Gritt Poppe dann ausführliche Antworten, bei denen manchmal die interessierten Augen der Jugendlichen ganz groß wurden. Anschließend gab uns Frau Poppe durch Erzählungen von Zeitzeugen und eigenen Erfahrungen noch einen tiefen Einblick in die damalige Zeit und erzählte zum Beispiel von ganz viel Sport und Drill, großer Demütigung und Repression der Jugendlichen sowie den strengen Regeln, wie sie heute fast undenkbar sind. Das hat uns dann sehr betroffen gemacht.

Nach einem großen Dank von Seiten der Lehrkräfte und Schülerinnen und Schülern (und ganz viel "Daumen nach oben"), war das Meeting dann aber auch schon zu Ende. Dass uns dieses Thema so sehr mitnehmen und interessieren würde, hätten wir zuvor vermutlich alle nicht gedacht. Und somit wurde der manchmal doch herausfordernde Online-Unterricht wirklich abwechslungsreich und spannend.

Emilia Kälber, Klasse G9

 

DDR-Umerziehungsheim Torgau (Bildbetrachtung beim Online-Meeting)

Anika Reitner (R9):

Am Donnerstag, den 25.02.21 zwischen 11.30 Uhr und 12.40 Uhr kam Grit Poppe, die Autorin des Buches “Weggesperrt”, welches dieses Schuljahr sowohl die Realschule als auch das Gymnasium der neunten Klasse liest, zu einem Treffen in den Unterricht. Anwesend waren die R9 und G9 und ihre Deutschlehrer, Frau Hildebrand und Herr Hautzinger (Schulleiter).

Da wir ja zur Zeit nicht in der Schule Unterricht haben, fand das Treffen online statt, das war auch für Frau Poppe etwas Neues. Nachdem wir am Anfang etwas gewartet haben, bis alle anwesend waren, durften wir Schüler die Fragen stellen, die wir uns im Voraus schon notiert hatten. Über das Buch, die DDR oder über den Beruf als Autorin. Frau Poppe hatte auf alles eine Antwort.

Wir erfuhren zum Beispiel, dass sie selbst auch in der DDR aufgewachsen ist, ihr Vater mithilfe von Wanzen abgehört wurde, sie für das Buch ungefähr eineinhalb Jahre, wovon ein halbes Jahr nur Recherche war, gebraucht hat und dass Anja, die Jugendliche, um die es im Buch geht, nicht die Geschichte eines einzelnen Zeitzeugen, sondern die von vielen ist.

Sie erzählte auch, dass sie die Informationen, die sie für das Buch brauchte, nicht aus dem Internet rausgesucht hatte, sondern Zeitzeugen befragte. Da sie jetzt auch schon einige Zeitzeugen kennt, hat sie uns einen Mann organisiert, der demnächst auch mal zu uns in den Unterricht kommt. Er war selber damals in Torgau, das ist der “schlimmste” Jugendknast von allen. Da kamen die Jugendlichen hin, die sich in einem anderen Heim etwas erlaubt hatten, was sie lieber nicht hätten tun sollen oder weil sie sich nicht einfügen bzw. umerziehen lassen wollten.

Etwas zur Handlung des Buches: Das Buch handelt von Anja, einer Jugendlichen in der DDR-Zeit, die, nachdem ihre Mutter einen Ausreiseantrag gestellt hat, zuerst in ein Durchgangsheim und schließlich auch in weitere Heime kommt. Dort soll sie zu einer sozialistischen Persönlichkeit um-erzogen werden und erlebt und erleidet dort einiges.

Vielen Dank an Frau Poppe, dass sie sich für uns Zeit genommen und unsere ganzen Fragen beantwortet hat und an Frau Hildebrand, dass sie dieses Treffen organisiert hat.

Onlineschooling - eine Chance für die Zukunft unserer Kinder?

Unsere Tochter geht in die 5. Klasse des Gymnasiums der Christlichen Schule Hardt. Aus Elternsicht berichten wir hier über den individuellen Weg des Distanzunterrichts bzw. Onlineschoolings an der CSH, der uns überzeugt. Die Vorgehensweise gibt uns viel Freiraum für unser Familienleben und gibt unserer Tochter eine grundlegende Struktur.

Der Distanzunterricht der CSH besteht aus drei Komponenten: Wochenplan, Onlinepinnwand (Padlet)und direktem Online-Unterricht.

Der Wochenplan ist eine Zusammenfassung aller Aufgaben, die das Kind während einer Woche zu erledigen hat. Er ist so übersichtlich, dass unsere Tochter diesen Schritt für Schritt selbständig unter überwiegend freier Zeiteinteilung und strukturiert mit gesetzten Terminen abarbeiten kann. Gleichzeitig hat der Wochenplan eine praktische Kontrollfunktion für uns Eltern.

Der Schultag beginnt um 08:30 Uhr mit einer Andacht. Wie auch im Präsenzunterricht ist sie im Zentrum eines jeden Schultages und gibt Ruhe in den Tag. Der Online-Unterricht gibt die Tagesstruktur, den sozialen Kontakt und sorgt für eine persönliche Ansprechbarkeit der Lehrer. Dieser interaktive Unterricht ist in der 5. Klasse auf 2 bis 3 Stunden à 50 Minuten Unterricht begrenzt und umfasst alle Fächer. Hier findet eine ganz normale Unterrichtsstunde online statt. Zusätzlich ist eine Klassenlehrerstunde pro Woche für die sozialen Kontakte untereinander reserviert und es wird sich privat ausgetauscht und gespielt. Wie auch im Präsenzunterricht ist der aktuelle Stundenplan digital über Webuntits abrufbar. Hier sind die Zugänge zum Online-Unterricht verankert. Funktioniert Internet einmal nicht, gibt es eine telefonische Alternative.

Der für die Woche aktuelle Wochenplan und das dazugehörige Unterrichtsmaterial wie z.B. zusätzliche Erklärungsfilme, Arbeitsblätter und Lösungen der Aufgaben stehen bereits am Freitag in der Vorwoche vollständig zum Herunterladen zur Verfügung.

Unserer Überzeugung nach wird unser Kind aus dieser Corona-Krise gestärkt hervorgehen. Die selbständige Arbeitsorganisation, das Erlernen von Inhalten mit Hilfe verschiedener Angebote, die einem Arbeitsplatz angepassten Lernumgebung sowie die hohe geforderte Selbstverantwortung und -disziplin wird eine einmalige Erfahrung sein, die im Studium und Beruf erwartet werden. Unsere Tochter wird heute schon dorthin geführt. Dank der Übersichtlichkeit haben wir Eltern die Chance, unser Kind je nach Anforderung zu fördern, zu fordern oder auch zu kontrollieren. Angepasst an unsere Lebenssituation können wir dies selbstbestimmt tun.

Die Corona-Krise ist eine sehr große Herausforderung für alle Familien. Für unsere Kinder und den Zusammenhalt in den Familien kann sie auch eine großartige Chance sein. Wir danken Gott, dass er uns trägt in dieser herausfordernden Zeit und bitten, dass er unsere Augen öffnet für ihre Chancen.

Eltern einer Tochter der 5. Klasse im Gymnasium der CSH

Herzlich willkommen!

Der 17. September 2020 war für 13 Kinder ein ganz besonderer Tag. Mit Spannung hatten sie den Tag ihrer Einschulung erwartet und nun war es soweit. Bei der Begrüßungsfeier, die im ev. Gemeindehaus gegenüber der CSH-Grundschule stattfand, wurden sie noch von ihren Eltern begleitet, bevor im Anschluss die erste Schulstunde "ganz alleine" im neuen Klassenzimmer absolviert werden musste.

In diesem besonderen Jahr wurde uns neu bewusst, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, in die Schule gehen zu dürfen. Noch weniger selbstverständlich ist es, größere Veranstaltungen normal durchführen zu können. Umso dankbarer sind wir, dass Schulleiter Ulli Hautzinger und Klassenlehrerin Frau Zink die Erstklässler zwar mit Einschränkungen, aber dennoch in feierlichem Rahmen begrüßen konnten. Unter anderem durften die Kinder aus einzelnen Buchstaben in den Farben des Silbenstiftes den Satz "Jesus liebt dich" bilden - eine Botschaft, die nicht nur ihnen sondern allen Menschen gilt.

Frau Zink hatte den Kindern gemeinsam mit ihrem Zebra eine Geschichte und den Bibelvers aus Jesaja 41 Vers 13 mitgebracht: "Hab keine Angst! Ich helfe dir." Außerdem erhielten die Erstklässler ein Lukasevangelium in altersgerechter Gestaltung überreicht. Ob sie die Geschichten schon bald selbst lesen können? 

Zum Abschluss wartete noch eine Überraschung auf alle Anwesenden: Die Viertklässler hatten speziell für die neuen CSH-Mitschüler ein Lied vorbereitet, mit welchem sie diese im Außenbereich herzlich willkommen hießen.

Pädagogischer Tag der Klasse G6

Den Schultag am Dienstag, den 22.09.20 verbrachten wir, die Klasse G6, nach einer Andacht mit unserer Klassenlehrerin in der Zirkusscheune (Raum für Artistik und Bewegung) in Hochstetten. Wir waren ganz freudig aufgeregt, denn seit langer Zeit durften wir endlich wieder als gemeinsame Klasse einen Ausflug machen. Nach der Corona-Schulschließung lernte unsere Klasse bis zum Sommer in zwei getrennten Gruppen. Umso mehr genossen wir nun den Neustart als gemeinsame Klasse nach den Sommerferien!

In der Zirkusscheune angekommen, wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Es gab vier Bereiche, in denen man etwas lernen konnte: Das Trapez, das Vertikaltuch, Tanzen und Jonglieren. Obwohl wir in zwei Gruppen geteilt wurden, konnte jeder alle Elemente ausprobieren. Es gab auch zwei Trainerinnen - sie hießen Nina und Julia. Vor der Pause haben wir das Trapez und das Jonglieren getestet. Bei dem Trapez haben wir folgende Figuren gemacht: Meerjungfrau, Engel und Stern.  Wir haben mit Tüchern, Bällen und Kegeln jongliert. Wir haben auch Hula-Hoop und Tellerdrehen ausprobiert.

Nach der Pause haben wir getanzt und am Vertikaltuch geturnt. Am Vertikaltuch konnten wir klettern, Saltos machen, uns in einen Kokon verkriechen, eine Gazelle ausprobieren und einen Halbmond performen. Nach einer Stärkungspause erwartete uns ein Tanz-Workshop, an dessen Ende wir sogar mit vereinten Kräften eine kleine Tanzaufführung zum Besten geben konnten.

Dankbar stellten wir beim Abschlussgespräch in der CSH fest, dass jeder an diesem Tag über sich selbst hinauswachsen konnten, aber auch ganz neu erlebt hat, sich auf die anderen Mitschülerinnen und Mitschüler zu verlassen. Wir sind dankbar, dass Gott uns so bunt als Klasse zusammengestellt hat - wir dürfen miteinander und voneinander lernen.

Geschrieben von Salome Ritz (Schülerin der Klasse G6), ergänzt von Barbara Lepp (Klassenlehrerin)

Feierlicher Schulstart für die Fünftklässler der Realschule und des Gymnasiums an der CSH

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie waren auch beim Schulstart der Fünftklässler zu spüren. War es in den vergangenen Jahren üblich, dass die neuen Realschüler und Gymnasiasten von der CSH-Schulgemeinschaft gemeinsam im FeG-Gemeindehaus begrüßt wurden, musste der Rahmen in diesem Jahr etwas kleiner ausfallen. Weniger feierlich war es deshalb aber nicht. Dafür sorgten u.a. auch die Liedbeiträge der Sechstklässler mit musikalischer Begleitung aus dem Lehrerkollegium.

Beide Zeremonien, die für die R5 ebenso wie die für die G5, fanden bei herrlichem Sonnenschein im Schulhof der CSH statt. So konnten auch die Eltern bei diesem wichtigen Schritt ihrer Kinder mit dabei sein. Schulleiter Ulli Hautzinger wies in seinen Einführungsworten auf den diesjährigen Leitvers der CSH aus Philipper 1 Vers 6 hin: "Gott will sein gutes Werk auch in dir tun!" Danach übergaben die Klassenleitungen Frau Surjadi bzw. Herr Kammerer jedem Schüler ein schön verpacktes und individuell beschrifteten Päckchen mit einer Bibel-Geschenkbox (Bibel in heutiger Sprache und Lesehilfe "Guter Start"). Nach dem obligatorischen Klassenfoto begann dann die dreitägige pädagogische Einführungsphase in den beiden Klassen, welche von den Klassenleitungen durchgeführt wurde.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern der R5 und G5 Gottes Segen und einen guten Start in das erst Schuljahr an der weiterführenden Schule und ganz besonders viel Freude an der CSH!

R5 mit Klassenlehrerin Frau Surjadi

G5 mit Klassenlehrer Herr Kammerer

Start ins neue Schuljahr

Zum neuen Schuljahr hat sich das Kollegium der Christlichen Schule Hardt wieder vergrößert: Mit über 30 Lehrerinnen und Lehrern an den drei Schulformen Grundschule, Realschule und Gymnasium konnten wir mit einer Gesamtlehrerkonferenz alle wichtigen Bereiche für den Schulbetrieb 2020/21 vorbereiten und auf den Weg bringen. Mitarbeiter in der Kernzeit, im Sekretariat, in der Verwaltung und zwei FSJ-Kräfte sorgen zusätzlich für die notwendigen Rahmenbedingungen unseres Schulalltags.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 2 - 4 wurden mit einem geistlichen Impuls und einem Bewegungssong am ersten Schultag herzlich willkommen geheißen. An der weiterführenden Schule wurden die Klassen 6 - 10 in den Klassenräumen von den jeweiligen Klassenleitungen begrüßt. Alle waren dankbar, dass das neue Schuljahr wieder mit "regulären" Stundenplänen beginnen konnte - die Vorgaben der aktuellen Corona-Maßnahmen an Schulen wurden dabei als wichtige Unterstützung eingeführt und umgesetzt.

Wir sind Gott dankbar, dass 225 Schülerinnen und Schüler mit dem Leitvers aus Philipper 1 Vers 6 ins neue Schuljahr starten konnten: "Ich bin ganz sicher, dass Gott sein gutes Werk, das er bei euch begonnen hat, zu Ende führen wird, bis zu dem Tag, an dem Jesus Christus kommt."

CSH feiert ersten Abschluss der 10. Klasse Realschule – Oh Happy Day, welch ein Freudentag!

Wir als CSH dürfen voller Freude und Dankbarkeit verkünden, dass wir am Montag, den 27.07.2020, unseren ersten Jahrgang mit Gottes Segen verabschiedet und in die große weite Welt geschickt haben! Auch wenn aufgrund des Corona-Pandemie-Geschehens keine Abschluss-Gala im größeren Stil möglich war, durften wir doch bei bestem Wetter eine sehr angemessene, würdigende und persönliche Abschluss-Zeremonie mit unserer Klasse 10 genießen - sogar mit musikalischem Rahmenprogramm (ausgeführt durch drei CSH-Lehrkräfte) und mit erfrischenden kühlen Getränken. Eingeladen waren je zwei Begleitpersonen der Absolventinnen und Absolventen sowie das Lehrerteam der 10. Klasse, Bürgermeister Michael Möslang, Elternbeiratsvorsitzender Herr Rosenbusch und, stellvertretend für den Trägerverein, Conny und Traugott Ratzel.

Der Liedbeitrag "Won´t stop now" (dargeboten von den Lehrkräften Frau Lötzsch, Herr Kammerer und Herr Hautzinger) eröffnete den Festakt mit einem Dank an Gott: "I give You glory for all You brought me through" (Ich gebe dir Ehre für alles, wo du mir hindurch geholfen hast).

In der folgenden Ansprache stellte Schulleiter Ulli Hautzinger einen prägenden Leitvers in den Mittelpunkt: Gott kann über viel oder wenig helfen ( aus 1,Samuel 14). Diese Wahrheit wurde in seinem ausgeführten Rückblick deutlich: Diese Klasse hatte mit vier Schülerinnen und Schülern in Klasse 5 im kleinen Schulgebäude in der Karlsruher Straße 49 in Linkenheim begonnen und durfte nun mit 18 Schülerinnen und Schülern mit der Mittleren Reifeprüfung abschließen. Räumlich gab es in diesen Jahren des Schulaufbaus viele Veränderungen bis hin zum Umzug in die Albert-Schweitzer-Straße 6 in Hochstetten und dem Erleben der konkreten Planung des Neubaus.

Ulli Hautzinger machte zudem deutlich, welches Privileg es in der heutigen Zeit ist, als Schulgemeinschaft biblische Werte in allen Fächern zum Ankerpunkt nehmen zu dürfen und damit in besonderer Weise den Bildungs- und Erziehungsauftrag gemeinsam mit den Eltern und im Geiste christlicher Nächstenliebe  - so wie es die Landesverfassung vorgibt - wahrzunehmen. Gerade in der Corona-Krise ist der Halt in Gottes Liebe und seiner Fürsorge elementar wichtig und gibt Kraft, Mut und Zuversicht. Die ganzheitliche Begleitung junger Menschen trägt Früchte, so auch die erfolgreichen Schulabschlüsse, die in Zeugnis- und Geschenkvergabe honoriert wurden. Alle Absolventinnen und Absolventen erhielten ein Gemeinschaftsgeschenk, welches die Gemeinde Linkenheim und die CSH zusammengestellt hatten: Eine Belobigung für die individuellen Leistungen jeder und jedes einzelnen Prüflings wurden dadurch zum Ausdruck gebracht.

Um die Gesamtleistung der Klasse - sowohl fachlich als auch sozial - zu unterstreichen, erhielt die Klassenleitung Barbara Lepp das Wort, die ihre Klasse als "außergewöhnliche Ladys und Gentlemen" kennen und schätzen gelernt hatte und ihnen Mut machende Wegweiser mit auf die weitere Reise gab.

Nach dem Vortrag eines selbst verfassten Poetry über die Schulzeit an der CSH der Absolventin Annika Ritz kamen einzelne Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse zu Wort, die sich mit sehr persönlichen Worten und Geschenken bei den Lehrerinnen und Lehrern bedankten.

Besondere Worte fand dann Bürgermeister Michael Möslang in seiner Ansprache, die sich in besonderer Weise an die Schülerinnen und Schüler richtete. Er motivierte dazu, sich weiter mit ganzem Elan für die Persönlichkeitsentwicklung und Gesellschaft einzubringen und mit Hilfe des Heiligen Geistes weitere Schritte auf dem künftigen Lebensweg zu gehen.

Abgerundet wurde diese Feierstunde nach einem Grußwort des Elternbeiratsvorsitzenden und einer Geschenkübergabe der Klassen-Elternvertreter durch ein Segensgebet aller Fachlehrerkräfte der 10. Klasse und dem Lied "Der Herr segne dich" - unsere Schülerinnen und Schüler dürfen sicher sein, dass sie unter dem Segen unseres großen Gottes mutig ihre weiteren Lebensschritten gehen können!

Um diesen "Start" in neue Herausforderungen auch sichtbar und greifbar zu machen, ließ die Klasse abschließend gemeinsam blau-weiße Helium-Ballons steigen, die sich (wie die Klasse selbst) in alle Himmelsrichtungen bewegten.

Oh happy day - so ging ein außergewöhnlicher Jahrgang festlich zu Ende. Wir freuen uns mit euch, liebe Absolventinnen und Absolventen!

„Digital-Learning“ und „Präsenzunterricht“ an der Realschule/am Gymnasium der CSH

"Wie wichtig persönlicher Kontakt zwischen Lehrerinnen und Lehrern und den Schülerinnen und Schülern" ist, betonte die Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) in den letzten Wochen immer wieder.

Die Begegnung auf Augenhöhe in der CSH-Schulgemeinschaft hat uns in den vergangenen Wochen und Monaten der Corona-Krise und der damit verbundenen Einschränkungen im Schulbetrieb immer wieder vor große Herausforderungen gestellt. Und es bleibt weiterhin herausfordernd, denn sowohl Politik als auch Wissenschaft geben zu bedenken, dass die Rückkehr zum Normalbetrieb an Schulen nach den Sommerferien noch nicht gesichert ist.
Besonders für die weiterführenden Schulen (Realschule und Gymnasium) ist weiterhin damit zu rechnen, dass auch nach den Sommerferien eine Unterrichts-Mischform den Alltag bestimmen kann: ein Mix aus Tagen in Präsenzzeit an der Schule und Tagen im Online-Unterricht zu Hause.
Wie sieht das Unterrichtskonzept an der CSH in diesen Tagen konkret aus? Aktuell kommen unsere Klassen 5-9 der Realschule und des Gymnasiums jede Woche in die Schule, worüber wir sehr froh sind - die 10.Klasse der Realschule hat erfolgreich die schriftliche Abschlussprüfung hinter sich gebracht und bereitet sich nun auf die mündliche Prüfung vor. Somit sind unsere Schülerinnen und Schüler für einige Tage pro Woche direkt an der CSH vor Ort, der Unterricht kann endlich wieder "face to face" und im Klassenverbund (teilweise in geteilten Klassengruppen) stattfinden. Dieser Präsenzunterricht fokussiert sich auf die Kernfächer Mathematik, Deutsch, Fremdsprachen und teilweise Profilfächer. An den übrigen Tagen der Woche, die im Distance-Learning zu Hause absolviert werden, findet Online-Unterricht in den zweistündigen Fächern (beispielsweise in den Fächern Geschichte, Geographie, Biologie...) statt. Die zu vermittelnden Lerninhalte bzw. Aufgabenstellungen werden über einen Wochenplan abgebildet, der per Mail an die Eltern / Schülerinnen und Schüler über-mittelt wird. Hinzu kommen die Videokonferenzen (GoToMeetings) , die zu einer sinnvollen Durchführung des Distance-Learnings helfen und die sich als wesentlicher Baustein des Unterrichts-Settings in den letzten Wochen entwickelt haben. Außerdem nutzen wir die Plattform "Padlet" als Unterstützung, um Material für die einzelnen Klassen und Fächer bereitzustellen. Dieser "Support" wird sehr gerne von den Schülerinnen und Schülern genutzt und ist mittlerweile zum Selbstläufer geworden.

Padlet-G9

Padlet G9

Insgesamt sind wir sehr beeindruckt davon, wie alle Beteiligten aus der CSH-Schulgemeinschaft so großartig in dieser Mischform des Präsenz-Distance-Learning mithelfen. Unser ausdrücklicher Dank gilt dem CSH-Schulteam, aber auch allen Eltern und Familien, die ihre Kinder zu Hause so tatkräftig in technischen Belangen unterstützen und ihren Tagesablauf den schulischen Plänen angepasst haben.

Klasse G9 (Gymnasium)

Klasse G9 (Gymnasium) bei Frau Hemmel

Bei allem digital-analogen "Tun und Lassen" steht unsere große Dankbarkeit dafür, dass wir uns als Kollegium und Schulgemeinschaft miteinander und mit Gott verbunden wissen. Wir haben in den vergangenen Monaten erlebt, wie Gott uns auf wunderbare Art und Weise die richtigen technischen Hilfsmittel an die Hand gegeben hat und wir vertrauen darauf, dass er unseren Weg durch diese besondere Zeit auch weiterhin segnet. Gemeinsam mit dem Psalmbeter aus Psalm 36 erkennen wir täglich neu: Gott ist treu und wird uns auch weiterhin so führen, dass uns Gutes und Barmherzigkeit folgen werden.

Wir wünschen Ihnen / Euch allen diesen reichen Segen Gottes!

 

Unglaublich

So etwas gab es noch nie. Schon die 8. Woche verbringen wir Grundschulkinder der Christlichen Schule Hardt bei traumhaftem Urlaubswetter zu Hause. Leider dauerten die richtigen Ferien, so ganz ohne Schularbeiten, nur 14 Tage. An den anderen erledigten wir mindestens genau so viele Aufgaben wie zu Schulzeiten.

Immer montagmorgens erhalten wir einen "Wochenplan" unserer Klassenlehrerinnen. Darin steht genau, welche Aufgaben wie und an welchem Tag zu bearbeiten sind. Oft erledigen wir dies allein, manchmal helfen uns unsere Geschwister oder Eltern dabei. Wenn wir überhaupt nicht weiter wissen, fragen wir unsere Lehrerinnen. "Ah, so einfach ist das!", stellen wir dann fest und können fröhlich weiterarbeiten. In jeder Woche bekommen wir auch eine ermutigende Geschichte mit Liedern und einem Bibelvers, z. B. so: "Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen." Psalm 91.11

Julia kriecht jeden Vormittag in ihr Zelt, in dem sie ihre Püppchen unterrichtet und ihnen vorliest. Die Puppenkinder sind besonders aufmerksam, doch noch keines hat gelernt, ein kleines Gedicht aufzusagen. Üben wir also weiter.

Raphael trifft sich nach dem Frühstück mit seinen Geschwistern wieder am Esszimmertisch. Seiner kleinen Schwester muss Raphael gleich eine Geschichte vorlesen. Die Lieder singen alle Geschwister mit Hahn Leo um die Wette; die Wachteln hören staunend zu.

Antonio träumt abends von dem versprochenen "Scooter-Ausflug". Deshalb dauert es immer sehr lange, bis er die Getränke aus dem Keller bringt. Da unten im Dunkeln übt er nämlich heimlich auf seinem Scooter zu fahren.

Mit ihrer Freundin tauscht Marta oft Spielsachen aus. Marta befestigt sie am Hoftor, und wenn Olivia diese abholt, lässt sie ihre Spiele dort in einer Tasche hängen.

Es kommen auf einmal auch ganz neue Fähigkeiten zum Vorschein. So ist Tanja als Regisseurin voll im Einsatz. Wir sind gespannt darauf, ob wir zur Premiere eingeladen werden.

Wir alle tun unser Bestes. Als Dankeschön für die Wochenpläne mailen wir unseren Lehrerinnen Mathematikaufgaben, die wir selbst erfunden haben. Da wir uns aber nicht sicher sind, ob sie diese auch ganz ohne unsere Hilfe lösen können, haben wir ihnen die Lösungen gleich mitgeschickt:Mein Spielzeug-Auto ist 50 cm lang. Aber in Wirklichkeit ist es 10 mal so lang. 

Frage: Wie lang ist es in Wirklichkeit?
Rechnung: 50 cm mal 10 = 500 cm = 5 m
Antwort: In Wirklichkeit ist das Auto 5 m lang.

Mit Gott an der Seite: CSH-Schulbetrieb in Corona-Zeiten

Es ist Freitag, 24. April 2020. Die vierte Schulwoche ohne Vor-Ort-Präsenz der Schülerinnen und Schüler an der CSH geht dem Ende entgegen. Auch das Lehrerteam der Realschule, des Gymnasiums und der Grundschule der Christlichen Schule Hardt ist nicht im CSH-Schulgebäude anzutreffen. Stattdessen kommen Lehrkräfte und Schulleitung in diesen bewegten Zeiten zu zwei Online-Konferenzen zusammen. Konkret geht es um die Umsetzung der Hygienevorgaben und entsprechende Raumaufteilungen für den Wiedereinstieg der Klassen 9 und 10 in den Schulbetrieb ab Anfang Mai sowie um den von politischer Seite geplanten Einstieg der 4. Klasse in drei Wochen. Schulleiter Ulli Hautzinger und sein Stellvertreter Philipp Seufert beginnen wie gewohnt mit einem biblischen Impuls und einem Gebet - normalerweise steht dafür die Lehrerandacht zu Beginn eines jeden "analogen" Schultages zur Verfügung. Doch auch in den digitalen Konferenzen kommt die Ausrichtung der Schule und der Mitglieder des Schulteams zum Tragen.

In den vergangenen Wochen haben alle Beteiligten unter hohem Einsatz und größter Flexibilität Wege für digitalen Unterricht, Unterstützung durch mediale Plattformen und Kommunikationsabläufe geebnet, ganz ohne die für das CSH-Team typischen analogen "Mini-Konferenzen" in den großen Pausen. Im IT-Bereich und in der Stundenplanung wurden dafür kurzfristig Tools implementiert, Lizenzen beantragt und das Kollegium per E-Mail und am Telefon geschult. Das Klassenlehrerteam als Schnittstelle zu den Eltern und Fachlehrern brachte in enger Absprache untereinander die Kommunikation voran. Sekretariat und Schulleitung hielten den Präsenzbetrieb aufrecht.

Das "Distance learning" konnte so - parallel zum Unterricht und auch unter Nutzung der "Osterferien" - auf einen guten Weg gebracht werden. In allem digitalen Miteinander ist dabei die sonst übliche C-U-Stunde (Klassenleitungsstunde) während der Online-Woche ein zentraler Punkt, die nun auf digitalem Weg über ein GoToMeeting alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse zusammenführt und ihnen sozial-emotionalen Raum gibt. Dadurch haben die Kinder die Möglichkeit, sich als Klassengemeinschaft zu fühlen, über ihre Situation in der Corona-Krise zu sprechen und sich auszutauschen - das stärkt den Zusammenhalt in dieser schwierigen Zeit! Ein geistlicher Impuls von Seiten der Klassenleitung richtet die Schülerinnen und Schüler außerdem vor allem auf Gott aus.

Ein großer Dank geht in diesem Zusammenhang aber auch an die Eltern zu Hause, die mit großem Engagement ihren Teil dazu beitragen, damit der Unterricht auch in "Corona-Zeiten" bestmöglich gelingen kann.

In der heutigen Konferenz ist neben allen organisatorischen Belangen die Frage "Wie geht's dir?" und der Austausch darüber zentral. Es wird um das Wohl des Kollegiums und besonders das der Kinder und Familien gerungen: Wie können wir dort helfen, wo der digitale Unterricht und die Arbeit mit den Wochenplänen die Familien vor Herausforderungen stellt? Was ist zumutbar? Wie können wir fordern und fördern? "Jeder trage des anderen Last" ist dabei der biblische Leitvers dieser besonderen Zeit.

Diese Sondersituation im Schulbetrieb wird leider nicht genauso schnell, wie sie gekommen ist, wieder verschwinden. Gerade deshalb wollen wir uns auch weiterhin gegenseitig dabei helfen, "die Last zu tragen" - auch über Corona hinaus.