CSH Inside

Berichte aus dem Schulalltag der CSH ...

Vorankündigung: Landespolitiker im Klassenzimmer

Am 23. November 2018 findet in Baden-Württemberg der „Tag der Freien Schulen“ statt. Organisiert wird dieser Aktionstag von der Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen Baden-Württemberg (AGFS), in der Verbände und kirchliche Träger Freier Schulen zusammenarbeiten. Unter dem Motto „Schenken Sie uns eine (Schul-)Stunde Ihrer Zeit“ sind Abgeordnete des Landtags von Baden-Württemberg eingeladen, eine Freie Schule zu besuchen und eine Schulstunde gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern zu gestalten.

Landtagsabgeordneter Joachim Kößler wird die Christliche Schule Hardt am 30. November 2018 besuchen. In diesem Rahmen wird er in der 5. Klasse der Realschule und des Gymnasiums eine politische Klassenstunde halten. Im Anschluss daran ist ein Gespräch mit dem Schulteam über aktuelle Themen der CSH geplant.

Weitere Informationen finden Sie hier.

"Lass dich fallen, du wirst gehalten!"

Am Dienstag, den 2.10., brach die Klasse 9 der CSH-Realschule zu einem besonderen Klassen-Aktionstag auf: Frühmorgens traf man sich in Durlach am Fuße des Turmbergs, den es nun zu bezwingen galt. Größte Herausforderung: 528 Stufen bergauf - klingt einfach? Dieses Unterfangen brachte sogar den Sportlehrer zum Schwitzen und bereits hier zeigte sich die Stärke der Gruppe: Manch einer fühlte sich der Herausforderung körperlich nicht gewachsen, andere wollten aus Motivationsgründen aufgeben, doch gemeinsam ist es leichter. Die Jugendlichen ermutigten und unterstützen sich gegenseitig und wurden oben auf dem Turmberg mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Die Aussicht und das Erleben, als Einzelner und als Gruppe diese Challenge gemeistert zu haben, allein das hätte den Ausflug schon kostbar gemacht. Doch das war nur die Aufwärmübung! Nun ging es schnellen Schrittes zum "Waldseilgarten" auf dem Turmberg. Im Hochseilgarten mitten im Wald begann ja erst das "richtige" Programm!

Bestückt mit Helmen und Sicherheitsgurten ging es nach praktischen Sicherheitsunterweisungen (und Prüfungen!) ans freie Klettern in kleinen Gruppen. Hierbei waren Mut, Selbstwahrnehmung, Teamgeist, Lösungsfindung und Spaß an der Bewegung gefragt. Geklettert wurde in zehn unterschiedlichen Parcours unterschiedlicher Höhen und Schwierigkeitsgrade. Am Ende jeden Parcours muss man sich über ein langes Stahlseil zum Boden abseilen. Dabei hängt man nur mit den Karabinerhaken und dem eigenen Gurt am Seil und "schwebt" viele Meter zu Boden - eine große Überwindung für Viele.

Häufigster Satz des Klettertrainers dabei war: "Lass dich fallen, du wirst gehalten!" Der Trainer meinte natürlich den mehrfach gesicherten Gurt, der zuverlässig trägt. Doch war es für die Klasse eine praktisch erlebte Erinnerung an das Versprechen, das Gott uns gibt. Egal, welche Herausforderungen, Ängste oder Situationen gerade präsent sind - wir dürfen vertrauen und wissen: "Lass dich fallen, du wirst gehalten."

Erntedank an der CSH

Am Freitag, 5. Oktober feierte die CSH-Schulgemeinschaft Erntedank. Nachdem das Ereignis am Morgen zuerst für alle Grundschüler im evangelischen Gemeindehaus Linkenheim im Mittelpunkt stand, folgten in der 4. Schulstunde die Klassen 5 bis 9. Dazu begaben sich alle Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schule in das Gemeindehaus der Freien Evangelischen Gemeinde Hochstetten.

Neben einigen stimmungsvollen Liedern, die die Schüler kräftig mitsangen, wurden auch Fragen beantwortet wie: "Warum feiern wir eigentlich Erntedank?" und "Wie können wir selbst anderen helfen?"

Frau Fischer vom Tafelladen war vor Ort und gab den interessierten Zuhörern einige Informationen über den Nutzen und die Hintergründe dieses Gemeinschaftsprojektes weiter. Zum Schluss übergaben die Kinder ihre zuvor mitgebrachten Lebensmittel dem Tafelladen als Spende. Danach hieß es aber für die Schülerinnen und Schüler der CSH wieder "lernen, schreiben und denken", da der Unterricht an diesem Tag noch nicht ganz vorbei war.

Jeremias Nagel, BFD-Mitarbeiter an der CSH

Klasse 2 im "Outdoorpark"

Am 21. September fuhren wir trotz des schlechten Wetterberichts bei strahlendem Sonnenschein mit der Straßenbahn nach Karlsruhe. Am Marktplatz stiegen wir aus und fanden schnell heraus, wessen Denkmal auf dem Weg zum Schloss steht. Nachdem wir auf einem Bein um Großherzog Karl Friedrich gehüpft waren, marschierten wir zu Karl Wilhelms Thron. Auf diesem nahmen wir erst einmal Platz. Danach ging es den blauen Majolika-Fliesen entlang weiter zu unserem Ziel, dem "Outdoorpark" des CVJM Karlsruhe.

Unsere Trainerin Yvonne begrüßte uns. Wir hatten einige herausfordernde Aufgaben zu lösen: In einer Gruppe von sieben Kindern sprangen wir durch ein Seil, danach stiegen wir alle nacheinander auf ein großes Brett, ohne dieses aus dem Gleichgewicht zu bringen. Die schwierigste Aufgabe aber war der Transport eines kleinen Balls. Er lag auf einem Ring, von dem Schnüre strahlenförmig ausgingen. Jeder hielt das Ende einer Schnur, damit wir den Ball gemeinsam hochheben und tragen konnten. Nun durften wir in den Niedrig-Seil-Parcours. Jede Dreiergruppe führte behutsam ein Kind, dessen Augen verbunden waren. Das Vertrauen zu unseren Kameraden war so groß, dass wir sogar blind Rutschbahn fuhren. Wie sich später herausstellte, war auch oft ein klein wenig Angst dabei. Die wurde im Hochseil-Parcours noch größer. An einem Seil gesichert kletterten wir über eine Leiter einen Baum hinauf, schwankten über eine wackelige Brücke ohne Geländer zum Nachbarbaum, um hier den Nilpferd-König zu drücken. Dann balancierten wir wieder zurück. Ganz Mutige sprangen im freien Fall in die Tiefe, genau vor Yvonnes Füße. Dafür gab es großen Applaus.

Wir bedankten uns bei Yvonne für diesen erlebnisreichen Vormittag und verabschiedeten uns. Unsere Gebete, in den Baumwipfeln nicht nass zu werden, hatten sich erfüllt. Es regnete erst, als wir schon längst zu Hause waren.

Gemeinsam ins Schuljahr - Pädagogische Tage in Klasse 5

In der ersten Schulwoche fanden zwei pädagogische Tage für die „Neulinge“ an der weiterführenden Schule der CSH statt. Die Zielsetzungen der Pädagogischen Tage waren sehr vielschichtig:

Zunächst wurde ein Fokus darauf gelegt, dass sich die Schülerinnen und Schüler untereinander besser kennenlernten. Etliche der „Fünfer“ kennen sich bereits aus der Grundschulzeit an der CSH. Andere Schülerinnen und Schüler besuchten gemeinsam anderen Grundschulen oder gehen in dieselbe christliche Gemeinde. 

Die innere Dynamik, die Begeisterung und das Engagement, das die Kinder mitbrachten, waren für uns als Klassenleiter überwältigend. Zudem ist in den Tagen klar geworden, dass jedes einzelne von Gott geliebte und begabte Kind ganz unterschiedliche Fähigkeiten und einen von Gott geschenkten ganz eigenen Charakter aufweist.

Als wichtiges Ergebnis der pädagogischen Tage ergaben sich dann auch ganz individuelle Steckbriefe, die in den beiden Klassenräumen (Realschule bzw. Gymnasium) aufgehängt wurden. Hieraus wurden ganz unterschiedliche Interessen, Begabungen, Vorlieben und Fähigkeiten sichtbar. Die Kinder lernten einander besser kennen und präsentierten ihren Steckbrief mithilfe von phantasievoll und künstlerisch angefertigten Plakaten.

Von Anfang an zeigt sich bereits, dass die gemeinsam erarbeiteten Klassen- und Verhaltensregeln vielen Schülerinnen und Schülern nicht nur bereits bekannt waren, sondern dass sie sogar in der Lage sind, diese in hervorragender Weise im Unterricht praktisch umzusetzen. Die gegenseitige Hilfsbereitschaft zeigte sich beispielsweise auch dadurch, dass etliche Schüler sich spontan bereit erklärten, einem Kind, das sich in den Ferien am Fuß verletzt hatte, im Schulalltag unter die Arme zu greifen.

Ganz besonders standen auch die digitalen Medien im Blickpunkt des Interesses. Die Schülerinnen und Schüler lernten, sich einen sicheren passwortgeschützten Zugang zum schuleigenen Intranet zu verschaffen. Neben Aspekten zur Datensicherheit wurden auch moralische Fragestellungen bei der Nutzung des Internets aufgegriffen.

Schon in diesen ersten Tagen hatten wir als neue Klassengemeinschaft unheimlich viel Spaß. Durch Humor und Freude am Lernen kann bei den Schülerinnen und Schülern ein festes Fundament auf breiter Ebene entstehen. So werden sie fachlich, persönlich und charakterlich eine gute Grundlage schon in jungen Jahren finden.

Voll Dankbarkeit gegenüber Jesus Christus haben wir, das Klassenlehrerteam, die Aufgabe, die Klassenleitung der neuen Fünfer zu übernehmen, angenommen. Bereits jetzt verspüren wir, dass wir uns sehr gut ergänzen und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen im Schuljahresverlauf.

(G. Schreiber, Klassenlehrer)

Einschulungsfeier der neuen Erstklässler

Am Freitag, den 14.09.2018, saßen alle Erstklässler erwartungsvoll in der ersten Reihe des evangelischen Gemeindehauses. In den Armen hielten sie prächtige Schultüten. Herr Hautzinger, unser Schulleiter, begrüßte Mamas, Papas, Tanten, Onkel, Großeltern und Freunde, bevor er seine Schultüte an die Wand projizierte. Eine trichterförmige, überdimensionale haushohe XXL-Schultüte war zu erkennen, die jeden vor Neid erblassen ließ. Alles Weitere bleibt streng geheim….

Auch über den Schulalltag informierte Herr Hautzinger. Jeder Vormittag beginnt in den Klassen mit einer Andacht. Erst danach wird gearbeitet. Warum  aber wollen Kindergartenkinder plötzlich in die Schule? Dies beantworteten Zweitklässler in einem Rollenspiel:

Vergnügt waren sie als Kindergartenkinder mit ihren Büchern auf der Suche nach einem lieben Menschen, der bereit war, eine Geschichte vorzulesen. Doch die Mama bügelte Hemden, der Papa begann aus seiner Zeitung vorzulesen, die Oma bereitete das Abendessen, der Opa fand seine Brille nicht, der große Bruder starrte auf seinen Laptop, und die Tante wollte einkaufen. So fassten die Kinder den Entschluss, in die Schule zu gehen und nahmen auch die neuen Erstklässler mit. Der „Schulleiter“ holte sein großes „A“ hervor und begann mit der ersten Unterrichtsstunde, die mit einem Lied endete.

Im Anschluss daran rief der schiefe Turm von Pisa großes Erstaunen hervor. Dieser wurde von der starken Hand eines kräftigen Mannes gestützt, der selbst noch größer als der Turm war. Herr Seufert, der stellvertretende Schulleiter, erklärte diese Täuschung mit einem Wechsel der Perspektive. Des Öfteren kommt es auch vor, dass unsere eigene Perspektive so verschoben ist, dass sie erst durch Gottes Weisheit ins richtige Licht gerückt werden kann. Wo finden wir Hilfe? Dies zu entdecken, war die Aufgabe der Erstklässler. Mit Hilfe von nur zwei Esslöffeln öffneten sie ein großes Paket. Ruqaya holte den wichtigsten Schatz hervor: Eine große Bibel für die Erstklässler.

Nach einem Abschlusslied stürmten die Zweitklässler auf den Spielplatz, die Erstklässler begleiteten ihre Lehrerin Frau Jocher ins Klassenzimmer. Die Erwachsenen freuten sich über das leckere Kuchenbüfett.

"Alles neu ... Jesus geht mit!"

Einschulungsfeier der Klasse 5 am Gymnasium und an der Realschule der CSH

Am Mittwoch, den 11. September 2018, wurden die neuen Fünftklässler des Gymnasiums und der Realschule der Christlichen Schule Hardt eingeschult. In einem feierlichen Rahmenprogramm wurden die Schülerinnen und Schüler in den Räumlichkeiten der FeG Hochstetten herzlich willkommen geheißen.

Am Tag davor hatten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 9 voller Vorfreude und mit viel Engagement auf die Einschulung vorbereitet. Zu Beginn sangen sie den neuen CSH-Schülern sowie deren Eltern, Großeltern und Freunden ein Begrüßungslied -"Nothing is impossible". Nach einer herzlichen Begrüßung gab es eine kurze  Ansprache durch den Schulleiter Ulli Hautzinger. Danach erfolgte ein auflockerndes Spiel zwischen den "Newcomern" und den bisherigen Schülern der CSH unter dem Motto "Wer hat den schnellsten Durchblick": Die Teams mussten versuchen, so schnell wie möglich ein Geschenk auszupacken. Leichter gesagt als getan, denn es gab einige Schwierigkeiten, die das Auspacken erschwerten. Immer nur ein Schüler pro Team durfte auspacken und dabei eine Mütze, Handschuhe und Salatbesteck tragen. Nach einer kurzen musikalischen Einlage mussten die Schüler die Gegenstände an den nächsten im Team weitergeben und so versuchen, in möglichst kurzer Zeit, das Geschenk vom Geschenkpapier zu befreien. Durch kräftiges Anfeuern schafften es beide Teams in kurzer Zeit zwei Bibeln zum Vorschein zu bringen.

Der Schulleiter verknüpfte das auflockernde Spiel mit einem biblischen Impuls und nahm dabei Bezug auf den Jahresvers der Schule: "Bedenke, was ich sage! Der Herr aber wird dir in allen Dingen Einsicht geben." 2. Timotheus 2, Vers 7. Paulus schreibt diesen Brief an Timotheus, welchen er als seinen geistlichen Sohn ansieht. Als eine enge Verbindung zwischen Lehrer und seinem Schüler zeigt Paulus Timotheus, was es heißt, auf Gottes Worte zu vertrauen und betont in diesem Brief auch, was im Leben wirklich zählt. In Bezug auf die Schule bedeutet der Vers, dass Gott nicht nur Lehrern und Eltern Einsicht in allen Dingen geben wird, sondern auch jedem einzelnen Schüler. Auf Gott zu vertrauen und seinen Worten Folge zu leisten, bedeutet den Durchblick zu bekommen. Schule unter Gottes Schirm und Schild bekommt so einen ganz neuen Stellenwert. Gerade dann, wenn wir unser Leben auf Gott ausrichten und auf seine Worte hören. Der geistliche Impuls schloss mit dem Schullied der Schule und gemeinsam wurde das Lied "Unser Land" gesungen. Im Anschluss daran gab es eine beeindruckende Percussion-Einlage des Musikzuges der Achtklässler des Gymnasiums.

Das Klassenlehrerteam, bestehend aus Herrn Schreiber und Frau Hemmel, nahm die neuen Fünftklässler noch einmal ganz persönlich in Empfang. Jedem einzelnen Schüler wurde eine Geschenkbox mit einer "Gute Nachricht Bibel" überreicht.  Natürlich durfte ein gemeinsames Klassenfoto nicht fehlen - und so strahlten die Schülerinnen und Schülern mit ihrem Klassenlehrerteam in die Kameras.

Zum Abschluss der Einschulungsfeier sangen die Schüler allen Anwesenden das Segenslied "Gott segne dich" zu, bevor die neuen Fünftklässler dann zu ihrer ersten Klassenlehrerstunde in das CSH-Schulgebäude aufbrachen. Für die Eltern und Freunde gab es einen kleinen Empfang und sie konnten die Feier bei Kaffee und Kuchen ausklingen lassen. 

Ein ganz besonderes Dankeschön geht an alle Schülerinnen und Schüler der CSH, an alle Kolleginnen und Kollegen sowie an die zahlreichen Eltern, die zu einer gelungenen und schönen Einschulungsfeier beigetragen haben.

Schulstart an der CSH: Mit Sonnenschein und Segen ins neue Schuljahr

In der Woche ab dem Montag, dem 11. September, kehrt auch an der Christlichen Schule Hardt wieder Leben ein: Bevor es im Laufe der Woche für die Erstklässler und Fünftklässler losgeht, war am Montag der Schulstart für die Klassen 2 bis 4 (Grundschule) und 6 bis 9 (Realschule und Gymnasium).

Bereits in der Woche davor formierte sich das Lehrer- und Mitarbeiterteam neu. Sechs weitere Lehrkräfte verstärken das wachsende Kollegium. Auch die Stellen, die die CSH im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) bzw. Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) angeboten hatte, konnten neu besetzt werden. In den Vorbereitungstagen wurden viele organisatorische und pädagogische Aspekte bearbeitet, so dass alle Beteiligten gut für den Schulstart mit den über 140 Schülerinnen und Schülern gerüstet sind.

Durch jedes neue Schuljahr an der CSH leitet dabei ein Motto aus Gottes Wort, der Bibel. Für 2018/19 steht der Vers in 2. Timotheus 2,7: "Der Herr aber wird dir in allen Dingen Einsicht geben!" Diese Zusage gilt nicht nur den Lehrern sondern auch jedem einzelnen Schüler. Daher hatte dieser Bibelvers auch im Rahmen der Veranstaltungen zur Schuljahreseröffnung seinen Raum.

Erstmalig wird es im neuen Schuljahr im Gymnasium ab der 8. Klasse Profilfächer geben. Neben NWT (Naturwissenschaft und Technik) bietet die Christliche Schule Hardt das Profilfach Musik als weiteren Schwerpunkt an. Was die CSH als "musikalische Bekenntnisschule" ausmacht, wurde auch in den Veranstaltungen zum Schulstart deutlich: Die komplette Schulgemeinschaft sang begeistert ansteckende Lieder, in denen Gottes Macht und sein Segen zum Ausdruck kamen. Das herrliche Wetter war ein Geschenk und ein weiterer Faktor zu einem gelungenen Auftakt ins neue Schuljahr.

Eröffnung des Schuljahres an Realschule und Gymnasium

"Unser Land braucht neue Schulen, die auf Gott gegründet sind - die mit Lehrern, Schülern, Eltern Licht verbreiten für jedes Kind."

Dieser Textauszug eines Liedes, das von uns zum Schuljahresbeginn am Montagmorgen auf dem Schulhof der CSH in der Albert-Schweitzer-Straße 6 gesungen wurde, spiegelt die Situation zum Start ins neue Schuljahr sehr gut wider: Auch wenn es uns als CSH schon 10 Jahre hier am Ort gibt, die Realschule nun ins fünfte Jahr startet (also bis Klasse 9) und unsere Gymnasiasten schon im vierten Jahr sind (also bis Klasse 8), so sind wir doch noch immer eine neue Schule und immer auf der Suche nach neuen Lernwegen und guten neuen Lernerfahrungen. Dies gelingt nur in der Gemeinschaft mit Gott und in einem guten Miteinander zwischen Lehrern und Familien. Daher war es besonders wertvoll, als große "Horde" von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und auch Eltern der weiterführenden Schule das neue Schuljahr mit Liedern einläuten zu dürfen. Besonders haben wir uns auch über neue Gesichter gefreut - nämlich Schülerinnen und Schüler, die in unseren Klassen 6 bis 9 neu "an Bord" gekommen sind.

Auch in diesem Schuljahr begleitet uns ein Bibelvers: "Bedenke, was ich sage! Der Herr aber wird dir in allen Dingen Einsicht geben." (2. Timotheus 2,7). Diese Worte wurden von Schulleiter Ulli Hautzinger noch näher beleuchtet und "entschlüsselt" - wir als CSH-Team glauben und beten, dass Gott unseren Schülerinnen und Schülern Gelingen und Einsicht schenkt bei den Lerninhalten, aber genauso auch in allen anderen lebensnotwendigen Bereichen - im Zwischenmenschlichen, in der Persönlichkeitsentwicklung, in der Charakterbildung.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern sowie ihren Familien einen gesegneten Start in die neue Phase und freuen uns auf das neue Schuljahr, das vor uns liegt!

Sommer, Sonne und ... Regen beim CSH-Schulfest 2018

Die Wetterprognose für den 21. Juli war durchwachsen. Nach vielen Sonnentagen im Bilderbuchsommer 2018 war für den Tag unseres Schulfestes Regen angekündigt. Dennoch störte uns das nicht, wussten wir doch, dass Gott für uns sorgt und egal unter welchen Bedingungen Gelingen schenken wird. Und so war es auch:

Um die Mittagszeit ging es los mit Steak, Bratwurst, Salaten & Co.. Das Großzelt, das auf dem CVJM-Plätzle aufgebaut war, bildete für Verzehr und Gespräche den richtigen Rahmen. Die wenigen Regentropfen brachten dabei Erfrischung - genau wie die Auswahl an Getränken und - neu im Sortiment - das eigens organisierte Slush-Eis. Direkt im Anschluss starteten wir mit dem Herzstück der Veranstaltung, den Beiträgen der Schülerinnen und Schüler, in welche auch die "Verabschiedung" unserer Viertklässler in Richtung Realschule und Gymnasium integriert war. Neben diversen Liedbeiträgen und einer tänzerischen Programmeinlage überraschten die Erstklässler mit einer lustigen englischsprachigen Darbietung und die Achtklässler mit einer gespielten Szene aus Schillers "Wilhelm Tell". Dazwischen versteigerte Schulleiter Ulli Hautzinger in einer spannenden Auktion Kunstwerke, die in der CSH-Malwerkstatt entstanden waren.

Den Abschluss bildete ein gleichermaßen faszinierender wie auch nachdenklicher Impuls von Clown und Täuschungskünstler Benji Wiebe, begleitet von seinem Sohn Luca, Schüler unserer Klasse 8, der den Beitrag seines Vaters durch Jonglage-Einlagen bereicherte. In seinem Impuls machte Benji deutlich, dass auch in den Turbulenzen unseres Lebens Gott da ist und er der feste Rahmen für ein gelingendes Leben ist und bleibt - egal was passiert.

Während des offiziellen Teils brach plötzlich die Sonne durch die Wolken, so dass das anschließende Beisammensein bei Kaffee und Kuchen unter herrlichen äußeren Bedingungen stattfinden konnte. Benji Wiebe war währenddessen ohne Pause beschäftigt, die Wünsche der Kinder aus Luftballons zu modellieren. Egal, ob Pinguin oder Löwe, alles war möglich. Die Luftballonblumen pflanzten die begeisterten Kinder direkt in die angrenzende Sandfläche. Ob sie da heute noch stehen?

Kaum war das Fest zu Ende kam der angekündigte Starkregen. Wir sind Gott dankbar, dass er uns so ideales Wetter geschenkt hat und - mit Ausnahme des Zeltabbaus - nichts ins Wasser gefallen ist.

Neue Bewegungsfläche für die CSH-Grundschüler

Viele Eltern haben mit angepackt und so haben wir es noch vor Ende des Schuljahres geschafft: Hinter unserer Grundschule in der Ortsmitte von Linkenheim können wir nun zusätzlich zum Schulhof eine weitere Fläche für Sport und Spiel (z.B. auch im Rahmen der Kernzeitbetreuung) nutzen. Ein alter Nussbaum bietet bei Sonnenschein Schatten. Eine Kletterstange lädt die turnbegeisterten Kinder zur Bewegung zwischen den Schulstunden ein. All dies wurde in dieser Woche unter Aufsicht unserer Lehrer erstmalig genutzt und fand bei unseren Schülerinnen und Schülern gleich großen Anklang. Ein besonderer Dank geht an Enrico Stoller (Garten- und Landschaftsbau), der uns bei der Rodung des brachliegenden Gartengrundstücks durch entsprechende Maschinen und persönlichen Einsatz tatkräftig unterstützt und zum Gelingen der Aktion beigetragen hat.

CampWest - Wir kommen!

Vom 18.06. bis 22.06. waren wir als 8. Klasse der CSH im CampWest, einem Abenteuer-Camp im Westerwald. Am Montagmorgen ging es am Bahnhof in Karlsruhe los. Nach einigen Stunden Zugfahrt sind wir pünktlich zum Mittagessen an unserem Zielort angekommen. Dort haben wir die Zimmer in unseren Holzblock-Hütten bezogen, die wie ein kleines Dorf aufgebaut waren. Noch am selben Abend sind wir dann Minigolf-Spielen gegangen und haben später eine lange Nachtwanderung gemacht. In den darauffolgenden Tagen standen unter anderem Geländespiele auf dem Programm, wir waren Klettern und haben Vertrauensspiele bewältigt. Dies alles gefiel uns allen sehr, doch unsere beiden Highlights waren, dass wir Baseball spielten und dass wir einen Filmabend veranstalten konnten. Die Klassenfahrt gefiel der ganzen Klasse sehr gut. Wir haben uns alle von einer anderen Seite kennengelernt und dies hat unsere Klassengemeinschaft positiv geprägt.
Carina und Timur (R8)

10 Jahre Wunder mit Gott – die CSH feiert ihr Jubiläum

Am vergangenen Freitag, den 29. Juni 2018, lud die Christliche Schule Hardt zum 10-jährigen Jubiläum ins Bürgerhaus Linkenheim ein. Der Festabend stand unter dem Motto „Wunder mit Gott“ und mehrere hundert Menschen waren der Einladung nach Linkenheim gefolgt, um ein spannendes und kurzweiliges Programm zu erleben.

Gäste aus nah und fern waren angereist: Vertreter aus Politik, christlichen Kreisen, Schulen und Vereinen, Eltern und Verwandte, Lehrer und Lehrerinnen, Schüler und Schülerinnen sowie Freunde und ehemalige CSH‘ler waren unter dem Publikum zu finden.

Die Jubiläumsshow wurde mit einer musikalischen Bewegungsperformance eröffnet: 120 Schülerinnen und Schüler standen in leuchtend blauen CSH-Shirts auf der Bühne und sangen und tanzten voller Freude zu dem bekannten Song von den Planetshakers „Nothing is impossible“. Dass nichts unmöglich ist durch Gott, konnte man im Laufe des Abends immer wieder sehen, hören und erleben.


Foto oben: Festredner Steffen Beck, Bürgermeister Michael Möslang und weitere Gäste.
Foto unten: Eröffnungsperformance „Nothing is impossible“.

So erzählten beispielsweise die Kinder der Grundschule nacheinander persönliche Geschichten aus ihrem Familien- und Schulalltag, in denen Gott Wunder getan hatte. Ulli Hautzinger, Schulleiter der CSH, führte mit seiner Moderation durch den facettenreichen Abend. Musikalische Beiträge, Grußworte und Glückwünsche wechselten sich ab. Immer wieder wurden die Programmbeiträge durch Filmtrailer ergänzt, in denen zum einen die Anfänge der Schule ab 2008 mitzuerleben waren, zum anderen Impressionen aus dem aktuellen Schulleben aller Klassenstufen gezeigt wurden. Somit wurde der Zuschauer Teil von vergangenem wie auch gegenwärtigem Schulleben und konnte die Atmosphäre an der Christlichen Schule Hardt live erleben.

Weitere Highlights an dem Abend waren die praktische Vorstellung der „Bibelliga“ und eine „Worte-Performance“ der Klassen 6 bis 8. Darin stellten die Schülerinnen und Schüler den Kampf der Worte zwischen Menschen dar: Es wurde sowohl die zerstörerische Kraft menschlicher Worte als auch die die verbindende heilende Kraft göttlicher Worte pantomimisch dargestellt, unterstützt durch musikalische und lichttechnische Mittel. Ein phantastisches Feature bot sich den Zuschauern dar.


Foto: Worte-Performance „Kampf der Worte“

Die Festrede des Abends hielt Steffen Beck, Vorstand der Evangelischen Allianz Karlsruhe. Er stellte die Christliche Schule Hardt als ein erfolgreiches Gründerprojekt dar und hob besonders die positive Entwicklung der Schülerzahlen wie auch das Angebot der drei Schulformen (Grundschule, Realschule, Gymnasium) hervor. Laut Beck sei es besonders wichtig, dass junge Menschen Orientierung erhalten und gerade in unserer heutigen Welt christliche Werte vermittelt bekämen. Einen großen Vorteil sieht er darin, dass die Lehrkräfte an Christlichen Bekenntnisschulen klar und öffentlich im Schulleben zu ihrem Glaubensfundament stehen dürfen und dies in Wort und Tat den Kindern vorleben können.

Zwischen den Programmpunkten führte Conny Ratzel drei Interviews mit Personen, die in den letzten zehn Jahren die Christliche Schule Hardt auf unterschiedlichste Art und Weise begleitet haben. So erhielt man Antworten und Erfahrungsberichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Voller Dankbarkeit für den gelungenen Abend und mit hoffnungsvollen Erwartungen, was Gott in der nächsten Dekade an der Christlichen Schule bewirken wird, verabschiedete sich die gesamte CSH-Schulgemeinschaft mit dem Lied „Unser Land“. Die letzte Strophe wurde eigens für die Jubiläumsfeier von einer CSH-Lehrerin geschrieben und bringt den Wert und die Bedeutung von Christlichen Schulen treffend zum Ausdruck:

„Unser Land braucht neue Schulen, die auf Gott gegründet sind,
die mit Lehrern, Schülern, Eltern Licht verbreiten für jedes Kind.
Unser Ort braucht eine Schule, in der Lernen gelingen kann
und jeder auf Gottes Wegen ein JA zu Jesus finden kann.“

Dem offiziellen Teil folgten beim anschließenden Stehempfang viele angeregte Gespräche. Dabei konnten sich die Gäste bei köstlich selbstgemachter Limonade erfrischen, welche die Klasse 7 vorbereitet hatte. Ein vielfältiges Fingerfood-Buffet rundete das kulinarische Angebot perfekt ab. Alle Gäste hatten offensichtlich große Freude und auch die Kinder genossen die Feierstimmung.

Zum Abschied konnten die Gäste den Flyer zum „Projekt 300 x 50“ mitnehmen. Dabei handelt es sich um das Bauprojekt für ein neues Schulgebäude, für das 300 Spender gesucht werden, die über mehrere Jahre mit monatlich 50 Euro die CSH unterstützen. Daneben stand die zuvor in den Interviews vorgestellte Publikation „Wunder mit Gott“ zum Mitnehmen bereit. Darin findet man eine Auswahl an Wundergeschichten, die verschiedene Wegbegleiter der CSH in den letzten zehn Jahren mit Gott erlebt haben. Bei Interesse kann man sowohl das Heft „Wunder mit Gott“ als auch den Flyer „Projekt 300 x 50“ im Sekretariat der Christlichen Schule Hardt anfordern (sekretariat@christliche-schule-hardt.de oder 07247-9850410).

Unser großer Dank für diesen gelungenen Abend gilt natürlich an erster Stelle unserem Gott, der bei den Planungen und Vorbereitungen mit allem Notwendigen versorgt hat. Das Zusammenwirken der gesamten CSH-Schulgemeinschaft machte diese tolle Jubiläumsveranstaltung möglich.

Erstklässler on Tour – Tut Tuuuuut!

Am 08. Mai fuhren wir mit der Straßenbahn zu Michaels Eventhaus in Karlsruhe.

Alexandra hatte bereits alle Karts hintereinander geparkt. Sie erklärte uns die Verkehrsregeln: „Ihr fahrt immer auf der rechten Seite, immer hintereinander und ihr überholt nicht!“ Salomo durfte als Erster fahren. Schnell waren wir im Wald und machten unseren ersten Stopp. Wir bildeten zwei Gruppen. In einem Kart mussten wir einen Ball zu einer Kiste fahren, ihn hineinwerfen und nun im Rückwärtsgang zu unserer Gruppe steuern. Der Nächste holte den Ball heraus. Das war nicht einfach. Ein paar Fahrer kamen vom Weg ab; doch mit Alexandras Hilfe konnten sie ihre Fahrt schnell wieder fortsetzen. Nun durfte unser Rennfahrer Jurek, der als Letzter gefahren war, ganz nach vorne. Wir aber hatten große Mühe, unserem Rennfahrer in seinem Tempo bis zum Oberwaldsee zu folgen. Dort war schon ein Fotograf bei seiner Arbeit. Er schoss Bilder zum Thema „Glücksmomente in Karlsruhe“.

Glücksmomente

Für uns sollte es endlich eine Vesper-Pause geben. Welch ein Glücksmoment. Doch auf diesen mussten wir sehr, sehr lange warten, da wir unser Begleitfahrzeug mit den Getränken verloren hatten. Grund war ein kleiner Erstklässler, der angeschoben werden wollte. Als endlich alle satt waren, rasten wir fröhlich zu einem Spielplatz. Jetzt aber mussten wir schon wieder zum Eventhaus zurück. Wir schoben die Karts in die Garage und bedankten uns bei Alexandra vielmals für diese tolle Tour.

An der Haltestelle fuhr bereits unsere Bahn ein. Völlig erschöpft fielen wir in die Sitze und träumten von einer weiteren Kart-Tour. Beim Aussteigen halfen Salomo und Jurek zwei älteren Damen, die mit ihren Fahrzeugen, den Rollatoren, Probleme hatten. Dafür erhielten die beiden Gentlemen ein ganz dickes Lob.

Digitales Lernen an der Christlichen Schule Hardt

"Oftmals sind die Schüler uns hinsichtlich der Nutzung digitaler Medien weiter voraus als wir denken. Jedoch geschieht die Nutzung oftmals noch zu unkontrolliert und unreflektiert. Hier müssen wir ansetzen und unsere Schüler medienpädagogisch bilden. Schließlich sollen sie auch auf diesem Gebiet mündig werden, damit sie fachkompetent und reflektiert bewerten und auch sicher handeln können", so äußert sich Informatiklehrer Herr Reis zum Ziel der Medienbildung an der Christlichen Schule Hardt.

Seit diesem Schuljahr sind nun auch die Voraussetzungen hinsichtlich der Ausstattung mit entsprechender Hard- und Software gegeben. Zunächst fallen in diesem Zusammenhang die neu angeschafften Schülerlaptops ins Auge. Das wesentliche geschieht aber "hinter den Kulissen", denn Datenschutz und Datensicherheit werden groß geschrieben. So ist z.B. sichergestellt, dass die Schülerinnen und Schüler nur begrenzten und bewussten Zugang zu Internetseiten bekommen.

Die Investitionen in das neue IT-Schülernetzwerk waren enorm. Als Schule in freier Trägerschaft müssen diese Kosten komplett aus eigenen Mitteln gedeckt werden. Daher sind wir froh, dass wir einige Sponsoren gefunden haben, die uns bei der Finanzierung unterstützen. Ein besonderer Dank geht dabei an die Spar- und Kreditbank Hardt. Herr Thorsten Matheis, Geschäftsstellenleiter der Spar- und Kreditbank Hardt eG in Linkenheim, konnte im Rahmen der symbolischen Scheckübergabe selbst einen Eindruck vom IT-gestützten Unterricht an der CSH bekommen.

von links nach rechts: Thorsten Matheis (Geschäftsstellenleiter der Spar- und Kreditbank Hardt eG in Linkenheim), Cornelia Ratzel (Vorstand/Finanzen, CSH), Ulli Hautzinger (Schulleiter, CSH)
von links nach rechts: Thorsten Matheis (Geschäftsstellenleiter der Spar- und Kreditbank Hardt eG in Linkenheim),
Cornelia Ratzel (Vorstand/Finanzen, CSH), Ulli Hautzinger (Schulleiter, CSH)

Zähneputzen mit "KAI"

Am letzten Montag, den 23. April, wurden wir zu unserer ersten Schulstunde bereits erwartet. Die Zahnärztin Frau Seifritz und ihrer Tochter Sarah begrüßten uns. Nach dem Morgengebet ging es nämlich um unsere Zähne.

Zahnärztin Seifritz
Foto: Zahnärztin Frau Seifritz zu Besuch an der CSH

Jana konnte sämtliche Fragen beantworten. Sie wusste genau Bescheid, da in ihrem Kindergarten eine „Zahnbürsterin“ gewesen sei. Wir zählten auf, dass wir Zahnpasta und Bürste zum Reinigen brauchen und schließlich auch Wasser zum Spülen, zum Wegspülen des „Drecks“, wie Salomo ergänzte. Wir erfuhren, dass in unserem Zahnbelag Bakterien enthalten sind. Diese scheiden eine Säure aus, die Löcher in den Zahnschmelz frisst. So entsteht Karies. Da schon viele unserer Wackelzähne bei der Zahnfee sind, wollen wir unsere neuen Zähne besonders gut pflegen. Brauchen wir eine elektrische Bürste? Der Vorteil der anderen ist, dass wir dabei lernen, unsere Hände zu benutzen. Was benötigen wir zum Zähneputzen? Zahnpasta, Bürste und Wasser zählten wir auf. Wie viel Zahnpasta benötigen wir? Die richtige Antwort war erstaunlich. Wir brauchen nur so viel, wie auf den Nagel unseres Zeigefingers passt.  Jetzt wurde es spannend. Sarah teilte uns Zahnbürsten und Färbetabletten aus. Im Spiegel mussten wir entsetzt erkennen, wie sich unsere Zähne und unsere Zunge schnell lila verfärbten. „Wie eklig, so eine Mädchenfarbe“, stöhnte Jona.

Zähneputzen
Foto: Eifrige Zähneputzer nach dem KAI-Prinzip

Geduldig fingen wir nun an, mit kreisförmigen Bewegungen unsere Zähne zu putzen. „KAI“ half uns dabei.  Wir reinigten die Kauflächen, die Außenflächen und danach die Innenflächen unserer Zähne. An den Stellen, an denen sich bereits ein Belag gebildet hatte, war es sehr schwierig die Farbe zu entfernen. Deshalb nahmen wir uns vor, nach jedem Essen unsere Zähne zu putzen.

Wir bedanken uns bei Frau Seifritz und Sarah vielmals für diese spannende Stunde.

 

Autorenlesung

Am Dienstag, dem 17. April, waren wir, die Erst- und Zweitklässler, in der Bücherei eingeladen.

Die Bibliothekarin Frau Smykla, die Autorin Frau Kolbe und ihr Mann begrüßten uns freundlich. Frau Kolbe freute sich ganz besonders über unsere Bilder, die wir  für sie gemalt hatten. Gespannt warteten wir nun auf ihre Erzählung über den Hecht Lukas und die kleine Ente Lili. Zuerst berichtete uns Frau Kolbe, wie diese Geschichte entstand. Im Weingartener Moor hatte Frau Kolbe einen Hecht gesehen, der sich nicht bewegte. Als ihre Enkelin mal wieder eine Geschichte hören wollte, entstand dieses Buch; die prächtigen Bilder hierzu fertigte Frau Kolbes Schwiegersohn an. Es geht in der Geschichte um Freundschaften und Vorurteile, um Versprechen, Verzeihen und Versöhnung.

Autorenlesung

Jetzt las uns Frau Kolbe aus ihrem Buch vor; die Bilder hierzu projizierte Herr Kolbe an die Wand. Endlich erfuhren wir, aus welchem Grund Lili ihr Versprechen, jeden Tag mit Lukas zu spielen, nicht gehalten hatte. Nachdem Lukas die kleine Lili zu ihren Eltern und Geschwistern, die sie verloren hatte, zurückbrachte, wollte Lili nicht mehr mit ihm spielen. Sie wandte sich – schnatterquak – ihrer Familie zu und beachtete Lukas nicht mehr. Eines Tages sah Lili, dass sich Lukas mit dem kleinen Erpel Max anfreundete. Da gestand ihm Lili, dass er ihr Angst gemacht hatte, weil er ja ein Raubfisch war. Lukas verzieh ihr, und von nun an durfte Lili mit den beiden spielen. Uns gefiel am besten, dass alle drei Freunde wurden. Jana fand es prima, dass Lili den Mut hatte, sich zu entschuldigen, Max fand es toll, dass das Buch in verschiedenen Sprachen herausgebracht wurde, und Jannick war von Herrn Kolbes Beamer ganz begeistert. Wir bedanken uns bei Frau und Herrn Kolbe vielmals für diese schöne Stunde in der Bücherei.

Autorenlesung

Die Zweitklässler gingen nun zu ihrer Sportstunde zur Schule, während wir zum Spielplatz im Vogelpark liefen. Dort vesperten wir, bevor wir miteinander spielten und kletterten. Zwei Erstklässler führten die Aufsicht. Von hoch oben  hatten sie uns alle im Blick, bis auch wir wieder zurück zur Schule mussten.

Zum fünften Mal in Folge: KidsGames 2018 in Linkenheim

Bereits im fünften Jahr in Folge veranstaltete die Christliche Schule Hardt die KidsGames in Linkenheim. Mit einem Team von rund 20 Helfern, das sich aus Mitarbeitern von JUMP Sportmission, dem CVJM Linkenheim und der CSH zusammensetzte, konnten ziemlich genau 100 Kinder am Samstag, den 14. April in der Sporthalle Linkenheim sportlich auf Trab gehalten werden.

Der Aktionstag hatte diesmal den Schwerpunkt „Fairness“. Die Mitarbeiter thematisierten dies durch verschiedene Sport- und Spielstationen. In Kleingruppen mussten die Kinder einen Parcours absolvieren, eine Runde Rugby und dann Völkerball spielen. Bei allen drei Stationen wurden zunächst objektiv unfaire Spielregeln aufgestellt, die die Kinder befolgen mussten. In der anschließenden Reflexionszeit durften die Mädchen und Jungen besprechen, warum die Regeln unfair waren und was dies zur Folge für die ganze Gruppe hatte. In einer zweiten Runde wurden die Stationen nochmals durchlaufen – allerdings diesmal mit fairen Regeln. Auch hier folgte wieder eine Reflexionszeit und die Kinder hatten somit die Möglichkeit, den Unterschied zwischen unfairen und fairen Regeln wahrzunehmen und zu erkennen.

Das Konzept von KidsGames ist es, durch erfahrungsorientiertes Lernen zentrale Inhalte nachhaltig zu vermitteln. Dazu werden in Sport und Spiel Impulse aufgegriffen und durch eigenes Umsetzen erleb- und spürbar gemacht. Wesentlich ist dabei u.a. Werte wie Respekt, Fairness, Wertschätzung und Vertrauen zu stärken und bewusst zu machen.

Neben der Freude an Sport und Spiel kam auch die Verpflegung nicht zu kurz. Schließlich musste für die Workshops am Nachmittag neu „Energie getankt“ werden. Obst, Müsliriegel, Brezeln und Getränke standen zur Stärkung bereit. Danach konnten die Kinder zunächst bei einem Theaterstück und anschließenden Liedern in den Nachmittag starten.

Im letzten Drittel des Tages standen für alle Teilnehmer verschiedene Workshops zur Auswahl. In einem breiten Angebot von Fußball, Hockey, Basketball, Tanzen und „Fangball basteln“ war für jeden Geschmack etwas dabei.

Am Ende kamen nochmals alle Kinder gemeinsam in der Halle zusammen, um die KidsGames 2018 mit dem Monkey-Dance zu beschließen. Dieser bereits aus den letzten Jahren bekannte Hit hatte die Kinder während der ganzen Veranstaltung begleitet und zu gemeinsamen Aktionen zusammengerufen. Mit Musik und Tanz endete eine gelungene Veranstaltung. Kinder und Eltern waren begeistert und freuen sich schon jetzt auf die Kidgames 2019.

KidsGames
Foto: Alle in Aktion während der fünften KidsGames 2018

Unser Dank geht an alle Mitarbeiter und Helfer, ohne die die Durchführung der KidsGames nicht möglich gewesen wäre. Unser Dank geht aber insbesondere an Gott, der uns diesen tollen Tag geschenkt hat!

KidsGames ist eine weltweite Initiative, weitere Infos unter www.kidsgames.srsonline.de.
KidsGames wurde von der Christlichen Schule Hardt (www.christliche-schule-hardt.de) in Kooperation mit JUMP Sportmission (www.jump.srsonline.de) und dem CVJM Linkenheim (cvjm-linkenheim.de) veranstaltet.

„Hier bist du richtig – Du bist Gott wichtig!“ – CSH erleben...

„Hier bist du richtig, Du bist Gott wichtig, ohne dich – geht es nicht, Das ist doch ganz klar!“ Mit diesem Lied begrüßten die Grundschulkinder der Christlichen Schule Hardt alle interessierten Kinder und Eltern zum CSH-Erlebnistag.

Am Samstag, den 10. März 2018, war es ab 10:00 Uhr soweit. Interessierte Schülerinnen und Schüler konnten endlich Grundschulluft schnuppern und live erleben, wie der alltägliche Unterricht an der Christlichen Schule Hardt aussieht. Theoretisch kann sich jeder den Schulalltag vorstellen, aber es ist doch etwas anderes, die Lehrerinnen und Lehrer sowie die CSH-Kinder einmal im gewohnten Schulalltag kennenzulernen.
Zu Beginn durften die Gäste erfahren wie an unserer Schule der Unterricht täglich mit einer Andacht beginnt. Die Klasse 4 zeigte in einem Theaterstück die erstaunliche Geschichte von Samuel, der als Kind im Schlaf eine übernatürliche Stimme hört und erst beim dritten Rufen erkennt, dass es Gottes Stimme ist, mit der dieser ihm eine Botschaft übermitteln will. In seinem weiteren Leben erhält Samuel immer wieder Botschaften von Gott und hört seine Stimme und folgt seinen Anweisungen.
Auch zu uns spricht Gott heute immer noch - durch sein Wort. Deshalb starten wir an der Christlichen Schule Hardt jeden Morgen mit einer Andacht in den Schulalltag, um Gottes Wort zu hören, zu folgen und ihm dadurch zu dienen.

Anschließend konnten die interessierten Gastkinder verschiedene Unterrichtseinheiten gemeinsam mit den jetzigen Erstklässlern erleben. Es standen neben der Erarbeitung einer Bildergeschichte, verschiedene Experimente sowie die Erstellung von mathematischen Geobrettern auf dem Programm. Dazwischen wurden die Unterrichtseinheiten immer wieder mit einer angeleiteten Bewegungspause im Hof aufgelockert.

CSH erlebt
Foto: Mathematisches Arbeiten mit Hilfe von Geobrettern

Eine Woche zuvor, am 3. März 2018, hatten wir bereits die Türen zur Realschule und zum Gymnasium für interessierte Grundschulkinder und Quereinsteiger (für die Klassen 5 bis 8) geöffnet. Somit konnten dort interessierte Kinder Realschul- und Gymnasiumluft schnuppern und den Schulalltag an der weiterführenden Schule live erleben.

Hier standen verschiedene Unterrichtsfächer wie Musik, Naturwissenschaften, Französisch, Latein, Sport und AES (Alltagskultur, Ernährung und Soziales) zur Auswahl und konnten von den Kindern während des Vormittages im Wechsel besucht werden.

An beiden Erlebnistagen hatten die Eltern währenddessen die Möglichkeit, sich bei Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken über das pädagogische Konzept der CSH zu informieren und mit der Schulleitung sowie den Lehrkräften ins Gespräch zu kommen. Sowohl der Schnupperunterricht als auch die Informationsmöglichkeiten wurden von allen rege in Anspruch genommen. Die Besucherzahl überstieg an beiden Tagen all unsere Erwartungen und ließ uns am Ende beider Veranstaltungen dankbar auf gelungene Erlebnistage blicken.

CSH erlebt
Foto: „Le petit déjeuner français“ – Französisches Frühstück mit
Natalie Hildebrand (Französischlehrerin an der CSH)

Danken möchten wir an erster Stelle unserem Gott, der uns bei den Planungen und Vorbereitungen wie auch am jeweiligen Tag selbst mit allem Notwendigen versorgt hat. Aber auch die Unterstützung vieler Eltern, der CSH-Kinder, der Lehrkräfte und des Trägervereins möchten wir nicht ungeachtet lassen. Ohne deren Engagement wären diese beiden tollen Erlebnistage nicht möglich gewesen.

Für diejenigen, die den CSH-Erlebnistag Grundschule oder Realschule/Gymnasium verpasst haben, gibt es natürlich auch jetzt noch die Möglichkeit zum Schulluftschnuppern. Die Schulleitung vereinbart gerne individuelle Termine, damit auch im Laufe der nächsten Wochen noch viele Kinder in den Genuss des CSH-Schulerlebens kommen können.

Kontakt
E-Mail: schulleitung@christliche-schule-hardt.de
Telefon: (07247) 985-0410

Winterolympiade nicht nur in Südkorea, sondern auch in Linkenheim-Hochstetten

Während die 23. Olympischen Winterspiele in der südkoreanischen Region Pyeongchang stattfinden, konnten die Schülerinnen und Schüler der Christlichen Schule Hardt bei der zweiten Winterolympiade in Linkenheim-Hochstetten ihr sportliches Können unter Beweis stellen.

Am Mittwoch, den 07.02.2018 war es endlich soweit: Die zweite Winterolympiade der CSH wurde eröffnet. Morgens früh um 8.00 Uhr standen die Schülerinnen und Schüler der Grundschule aufgeregt in der Sporthalle und bestaunten die acht aufgebauten Stationen. Immer paarweise mussten die Kinder antreten und an jeder Station eine bestimmte Wintersportart absolvieren – und das ganz ohne Schnee. Als Disziplinen wurden neben Snowboarden, Bobfahren und Skispringen auch Biathlon, Eisschnelllauf und Rodeln bis hin zu Skifahren/Wedeln und Buckelpiste angeboten.

Winterolympiade

Gegen 10.30 Uhr fand ein großer Schichtwechsel statt. Jetzt war die weiterführende Schule (Realschule und Gymnasium) an der Reihe, um ihre sportlichen Fähigkeiten untereinander zu messen. Auch bei den „Großen“ war die Freude und Begeisterung auf den Gesichtern nicht zu übersehen. Wie bereits bei den Grundschülern, traten auch hier die Kinder immer paarweise an, um sich in den einzelnen Disziplinen ganz nach dem Olympischen Motto „Höher, schneller, weiter“ zu messen. Neben dem Kräftemessen und dem Testen der eigenen Grenzen konnten während der Winterolympiade den Kindern wichtige Werte vermittelt werden wie Teamgeist, Wertschätzung, Respekt und Vertrauen.

Winterolympiade

Aber bevor es zum Kräftemessen kam, hatte der stellvertretende Schulleiter Philipp Seufert - wie auch bereits bei den Grundschülern am Morgen - eine Andacht vorbereitet. Er berichtete von dem aktuellen Super-Bowl-Heldenmärchen, in dem die Philadelphia Eagles die Favoriten New England Patriots im Finale der National Football League entthronten. Bis zu diesem Finale galt Nick Foles, der bekennender Christ ist, als passabler Quarterback, eben ein Ersatzmann. Doch dann verletzte sich Eagles-Superstar Carson Wentz und Foles wuchs in den Playoffs über sich hinaus. Er fing als erster Spielmacher der Super-Bowl-Geschichte einen eigenen Touchdown selbst. Vor dem Super Bowl hatte der Quarterback bereits berichtet, das Beten zu seinem Leben gehöre und er nach seiner Sportkarriere Pastor werden möchte. Die Philadelphia Eagles gelten als die christlichste Sportmannschaft Amerikas, da zahlreiche bekennende Christen dort spielen und ihren Glauben im Sportalltag leben. Sie beten vor jedem Spiel und treffen sich unter der Woche zu Gebets- und Bibelstunden. In der schweren Zeit nach einer Verletzung habe sein Glaube und Gott ihm bei der Entscheidung geholfen, in der NFL zu bleiben, so Nick Foles. Nach dem Sieg konnten Millionen von Zuschauern im Fernsehen und Internet verfolgen wie die Spieler der Philadelphia Eagles ihren Super-Bowl-Sieg Gott zuschrieben. Nick Foles wie auch andere Spieler bestätigten nacheinander am Mikrofon, dass alle Ehre Gott gebühre und sie ihren Sieg allein Gott zu verdanken hätten. Eine großartige Geschichte, die sowohl Schüler und Schülerinnen als auch die anwesenden Lehrkräfte berührte, und zeigt wie Gott im Sport und durch Sport seine gute Nachricht in die Welt bringt.

Winterolympiade

Klasse 1 der CSH erlebt „MAMPF MAMPF“

Am Dienstag, dem 02. Februar, besuchte uns Frau Debre mit „Birne Schlemmi“.

Frau Debre ist eine Referentin für „Bewusste Kinderernährung“. Sie hat Birne Schlemmi immer bei sich, da sich Schlemmi weigert alleine zu Hause zu bleiben.

Frau Debre wollte nun von uns wissen, was wir am liebsten essen. Wir zählten unsere Lieblingsgerichte auf. Es war alles dabei, von Nudeln mit Tomatensauce über Flammkuchen bis hin zu Broccoli - aber nur mit brauner Butter. Wir wussten auch, dass wir, um Essen genießen zu können, unsere fünf Sinnesorgane brauchen: Mund, Hand, Augen, Ohren und Nase. Gleich durften wir unseren Geruchssinn testen. Wir schnupperten an Dosen und erkannten den Geruch von Zitronen, Bananen und sogar von Zimt. Auch schafften wir es gemeinsam, mit geschlossenen Augen Geräusche zu erkennen: Wasser plätscherte, eine Möhre und Kekse wurden auseinander gebrochen.

Die verschiedenen Sorten von Gemüse und Obst, die in einem Korb bereit standen, hatten wir schnell aufgezählt. Die nächste Aufgabe war etwas schwieriger. In kleinen Säckchen versuchten wir Verstecktes zu ertasten. Wir fühlten eine Birne, einen Apfel, eine Kiwi oder auch eine Zwiebel und eine Walnuss. Zum Schluss gab es kleingeschnittene Kostproben von Birne, Apfel und Kohlrabi.

Jetzt durften wir an die Arbeit. Wir zogen unsere Schürzen an, legten Brettchen und Messer bereit, schnitten und raspelten Gemüse und Obst, wobei nur ein kleiner Daumen verletzt wurde. Sehr sorgfältig belegten wir nun unsere Brote. Jannick war der Erste, der mit Hilfe von Karotten eine lustige „button nose“ herstellte. Bald grinsten uns von jedem Tisch lustige Gesichter entgegen. Selbst ein verliebtes Pärchen war dabei. Als wir alle Kunstwerke bewundert hatten, sprachen Jonas und Jurek ein Tischgebet. So gut wie heute hat es uns schon lange nicht mehr geschmeckt.

Birne Schlemmi hat leider keine unserer Kostproben probiert. Sie war so verschüchtert, dass sie Frau Debre nur „tschüss“ ins Ohr flüstern konnte. Wir bedanken uns bei den beiden für den tollen Vormittag.

 

Gemeinsam unterwegs - CSH als Mitveranstalter der Allianzgebetswoche 2018

Es ist schon fast Tradition: Die Christliche Schule Hardt gestaltet als Teil der Evangelischen Allianz Linkenheim-Hochstetten die Allianzgebetswoche aktiv mit.

In diesem Jahr lag die musikalische Leitung des Abschlussgottesdienstes im Bürgerhaus Linkenheim in CSH-Hand. Schulleiter Ulli Hautzinger war es wichtig, Lehrer und Schüler aller Altersstufen gleichermaßen einzubinden. Den Start machten die Grundschüler, die den Gottesdienst mit dem Mitmachlied "Alles drin" eröffneten. Mit Bewegungen brachten sie dabei die Größe Gottes im persönlichen Leben anschaulich zum Ausdruck: "Bei dir ist alles drin, ob ich über Mauern spring, oder Berge versetze. Ich geb dir alles hin, du bist mein größter Gewinn, du bist der Beste." Die Klassen 5 bis 8 gestalteten gemeinsam mit der CSH-Band unter Leitung von Lehrer Samuel Kammerer und Leadsängerin und Lehrerin Franziska Lötzsch die anschließende Lobpreiszeit und nahmen die Gottesdienstbesucher im voll besetzten Bürgerhaus mit hinein in die Anbetung.

In der Predigt zum Thema "Jesus - Der Abgelehnte wird zum Versöhner" machte Pfarrerin Gholamvisy von der ev. Kirchengemeinde Hochstetten deutlich, wie Jesus die Herrlichkeit im Himmel verlassen hat, um die Botschaft der Liebe zu den Menschen zu tragen und uns mit ihm zu versöhnen.

Zum Abschluss des Gottesdienstes waren dann nochmals die CSH-Schüler der Realschule und des Gymnasiums an der Reihe. Mit dem Segenslied "Ich wünsch dir Gottes Segen", in welchem zahlreiche Wünsche wie bspw. ein reich erfülltes Leben, Gelassenheit, Frieden, Hoffnung und Freunde, die tragen, formuliert sind, verabschiedeten sie die zahlreichen Besucher in die neue Woche.

Schon am Dienstag gestaltete die CSH den Gebetsvormittag im Altenheim Hochstetten mit unterschiedlichen Beiträgen - auch dies bereits zum wiederholten Mal. Gerade das Miteinander von Jung und Alt im Gebet bereichert die Gemeinden und auch die evangelischen Allianz Linkenheim-Hochstetten ganz besonders.

"Glaube bewegt!"

Das war das Motto, unter dem der Karlsruher Allianzgottesdienst am vergangenen Sonntag stand. Zwei spannungsvolle Gottesdienste fanden in der Christuskathedrale des Ev. Missionswerkes Karlsruhe statt. Mit etwa 2500 Menschen und Adonia, einem deutschlandweiten dynamischen Chorprojekt, durften wir die Eröffnung der Allianzgebetswoche feiern. Dr. Michael Diener, Präses Gnadauer Verband und Mitglied im Rat der EKD, sprach über das Thema „Nehemia: Glaube bewegt!“ und hat durch seine packende Predigt die Gäste im Saal sichtlich sehr bewegt.

Im Rahmen der Begleitausstellung hatten wir als Christliche Schule Hardt die Möglichkeit, an unserem Infostand über unsere Schulangebote zu informieren. Zahlreiche Besucher machten davon regen Gebrauch und wir konnten viele wertvolle Gespräche an dem Vormittag führen und unser Schulprofil präsentieren. Dabei durften wir uns besonders über den Besuch von Prof. Dr. Wolfgang Stock freuen, der seit letztem Jahr das Amt des Generalsekretärs im VEBS (Verband Evangelischer Bekenntnisschulen) übernommen hat. Dankbar konnten wir am Nachmittag unseren Infostand abbauen und mit vielen positiven Impulsen nach Hause gehen.

Wir freuen uns jetzt schon auf den Allianzgottesdienst am nächsten Sonntag (21.01.2018, 10:00 Uhr) im Bürgerhaus Linkenheim, den die CSH mitgestalten und auch mit einem Infostand begleiten wird.

Allianz-GoDi Karlsruhe
Foto: VEBS-Generalsekretör Prof. Dr. Wolfgang Stock (zweiter von rechts) mit Ehefrau,
Carolin und Udo Schmitt (CSH) und Schulleiter Ulli Hautzinger (links).

Miteinander der Generationen - CSH-Schüler gestalten adventlichen Seniorennachmittag

Am Donnerstag, den 07.12.2017, fand im evangelischen Gemeindehaus in Linkenheim der adventliche Seniorennachmittag statt, zu dem Gemeindediakon Werner Schlittenhardt die CSH eingeladen hatte. Mit Liedern wie "Christ is born - Halleluja", "Jesus is right here now - what if he´s born for You" und weiteren Liedbeiträgen nahmen die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen die Seniorinnen und Senioren mit hinein in die adventliche Botschaft des ankommenden Christus. Die englischen Lieder wurden dabei jeweils von einzelnen Schülern kurz eingeführt und inhaltlich erläutert. Werner Schlittenhardt las besinnliche bis humorvolle Texte zum Advent. Dazwischen sangen alle Anwesenden gemeinsam bekannte Adventslieder, die Schulleiter und Klassenlehrer Ulli Hautzinger am Klavier begleitete. Für die CSH-Gäste gab es eine extra gedeckte Tafel mit Dambedei und Kaltgetränken - herzlichen Dank für den kulinarischen Genuss! Die Senioren freuten sich von Herzen über das Miteinander zwischen "Jung" und "Junggebliebenen".

Landtagsabgeordneter Joachim Kößler zu Gast

Im November fand in Baden-Württemberg wieder der "Tag der Freien Schulen" statt. Die Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen Baden-Württemberg hatte die Abgeordneten des Landtags von Baden-Württemberg auch in diesem Jahr eingeladen, eine Freie Schule zu besuchen und eine Schulstunde gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern zu gestalten.
Joachim Kößler, Abgeordneter im Landtag, besuchte nun bereits im dritten Jahr die Christliche Schule Hardt. Er beantwortete in einer politischen Klassenstunde viele Fragen der Fünftklässler der Realschule und des Gymnasiums zu Themen aus Politik und Gesellschaft in schülergerechter Sprache.
Das sich anschließende Gespräch mit Schulleiter Ulli Hautzinger war geprägt von großem Interesse für die weitere Entwicklung der Christlichen Schule Hardt. Insbesondere die schulische Erweiterung und Gebäudeperspektive der CSH wurden dabei thematisiert. Joachim Kößler betonte, dass er auch weiterhin im Landtag für die Privatschulen eintreten werde. "Privatschulen stellen neben den öffentlichen Schulen eine wesentliche Bereicherung in der Schullandschaft dar", sagte Kößler, der explizit auch ein Befürworter von Schulen in freier Trägerschaft mit Bekenntnis zum christlichen Glauben ist. "Sie verrichten eine hervorragende pädagogische Arbeit im Bereich der Wissensvermittlung." Auch der Austausch über die Novellierung des Privatschulgesetzes zugunsten der Privatschulen war Inhalt des wertschätzenden Austauschs.

Offene Türen und Weihnachtsmarkt-Feeling an der Christlichen Schule Hardt

Eine besondere Veranstaltung etabliert sich im Jahreskalender der CSH und in Linkenheim-Hochstetten: Der "Tag der offenen Weihnachtstür". Wie bereits im vergangenen Jahr war dieses Ereignis auch in 2017 ein voller Erfolg. Schon Wochen vorher hatten die Vorbereitungen begonnen. Ein Team um Elternbeirat, Schulleitung und CSH-Team organisierte und plante. Die Umsetzung erfolgte dann in den Klassen, mit den Eltern vor Ort und bis hinein in die Familien.

So waren dann am Samstag, den 2. Dezember, alle Räumlichkeiten bereit für den großen Tag. Im CSH-Schulgebäude der Realschule und des Gymnasiums in Hochstetten gab es Angebote unterschiedlichster Art:

Im Untergeschoss wurden Weihnachtsfilme und digitale Bilderbücher vorgeführt. In einem weiteren Raum war eine Malwerkstatt aufgebaut, in welcher viele Gäste als Künstler bei der Entstehung toller gemeinsamer Kunstwerke einbezogen wurden. Als besonderen Ruhepunkt gab es auch in diesem Jahr wieder ein authentisch illustriertes Zimmer mit Krippe, Heu und Sternenhimmel, deren Betrachtung zur persönlichen Besinnung bzgl. der Bedeutung von Weihnachten - nämlich "Gott macht sich ganz klein, um uns nahe zu kommen" - einlud.

Das Erdgeschoss war die Anlaufstelle für interessierte Eltern. Durch Präsentationen in Bildern und Visualisierung von Fakten entstanden so Einblicke in den Schulbetrieb und die Schulentwicklung. In den regelmäßig stattfindenden Führungen durch das Schulgebäude bestand darüber hinaus die Möglichkeit, Fragen an die Schulleitung zu richten.

Ein weihnachtliches Highlight wartete im Obergeschoss auf die Besucher: Ein mit viel Liebe aufgebauter Weihnachtsbasar bot eine große Vielfalt an selbsthergestellten Leckereien und kreativen Produkten aus Glas, Holz und sonstigen Materialien. Schon alleine dafür lohnte sich der Besuch der CSH-Veranstaltung. Weitere Angebote (wie z.B. Kinderschminken, Fotobox, ein Bastel- und Spielbereich und naturwissenschaftliche Experimente) rundeten die vielseitige Palette ab.

Damit aber nicht genug: Die Schülerinnen und Schüler aus Grundschule, Realschule und Gymnasium hatten ein ca. 40-minütiges buntes Programm aus unterschiedlichsten Beiträgen (Lieder, Theater, Tanz) einstudiert, welches sie im Gemeindehaus der FeG sowohl am Vor- als auch am Nachmittag zum Besten gaben. Die zahlreichen Gäste waren beeindruckt - und dies nicht nur durch die mutigen, teilweise auch fremdsprachigen Vorführungen (sogar von Schülern der Klasse 1), sondern auch durch die Inhalte. Neben humorvollen und sportlich anspruchsvollen Darstellungen wurde die Botschaft von Weihnachten klar und deutlich vermittelt: An Weihnachten kommt Gottes Liebe, Freude und Friede zu uns. Und: Jesus Christus ist das einzige Geschenk, welches wir wirklich brauchen! Mit dem Ohrwurm "Jesus is right here now - to say he loves you!" sangen die über 100 Schülerinnen und Schüler zum Abschluss diese Botschaft in die Ohren und Herzen der Zuhörer.

Ein großer Dank geht an alle Eltern, die mit unglaublich hohem Engagement zum Gelingen des „Tags der offenen Weihnachtstür 2017“ beigetragen haben, bei welchem auch das kulinarische Angebot nicht zu kurz kam. Neben Kaffee und Kuchen gab es eine Auswahl an herzhaften Mahlzeiten (wie z.B. Chili con Carne und Hot Dogs). Dankbar sind wir aber auch dafür, dass Gott uns einen so schönen Tag mit herrlichem Winterwetter geschenkt hat. Wir freuen uns schon auf eine Wiederholung in 2018!

Tag der Freien Schulen

Am 17.11. wird Joachim Kößler, seines Zeichens Landtagsabgeordneter für die CDU, im Rahmen des Tages der Freien Schulen, die Christliche Schule Hardt besuchen. So besteht die Möglichkeit, dass Schule und Parlamentarier einen ganz persönlichen Austausch pflegen. Neben der Begehung der Schule, wird es auch eine "politische Stunde" mit Herrn Kößler geben. Die Schülerinnen und Schüler der Realschul- und Gymnasialstufe 5 werden im Vorfeld Fragen vorbereiten, um mit Herrn Kößler in einen Austausch über aktuelle politische Themen zu treten, welche die Kinder beschäftigen. In den vergangenen Jahren waren diese Besuche sehr wertvoll und werden sowohl von den Besuchern, als auch von den Kindern sehr geschätzt, die an diesem Tag einen sehr persönlichen und direkten Einblick in die Welt der Politik erhalten.